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	<title>Pfeilgift - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<title>134.109.178.220 am 1. Dezember 2011 um 16:20 Uhr</title>
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		<updated>2011-12-01T16:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als '''Pfeilgift''' werden Gifte bezeichnet, die zur Jagd auf Pfeilspitzen aufgetragen werden. Viele Gifte sind Lähmungsgifte, die in der Regel ohne gesundheitliche Auswirkungen mit der zubereiteten Nahrung aufgenommen werden können. Einige führen zu Herzstillstand oder inneren Blutungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzlich gewonnene Pfeilgifte sind beispielsweise die Curare-Arten aus Rinden und Blättern verschiedener [[südamerika]]nischer Lianen, das Antiarin aus dem Upasbaum, Strophanthin aus Strophanthusgewächsen, Protoveratrin und Germerin aus Veratrum sowie das Aconitin aus dem Eisenhut.&lt;br /&gt;
Tierisch gewonnen Pfeilgifte stammen aus den Hautabsonderungen der Pfeilgiftfrösche, von Schlangen oder verschiedenen Pfeilgiftkäferlarven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwendung bei [[Karl May]] siehe [[Pfeilgift (Karl May)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen zu Mays Zeiten ==&lt;br /&gt;
[[Online-Nachschlagewerke|Meyers Konversationslexikon]] (4. Aufl.) schreibt:&lt;br /&gt;
:''Die noch jetzt in [[Asien]] und [[Amerika]] gebräuchlichen Pfeilgifte wurden zuerst durch Raleigh 1595 und Försch 1775 bekannt. Das Upas-Antiar (Pohon-Upas), welches auf den ostindischen Inseln aus dem Milchsaft des Antiar- oder Upasbaums (Antiaris toxicaria Lech.) bereitet wird, bildet eine schwarzbraun Latwerge, schmeckt äußerst bitter und scharf, bringt ein Gefühl von Erstarrung auf der Zunge und im Schlund, Konvulsionen, Diarrhöe und Erbrechen hervor und tötet nicht sehr schnell. Es enthält Antiarin, von welchem 1 mg einen Hund in 10-15 Minuten unter den gewaltsamsten Konvulsionen tötet. Das Upas-Tjoeté (Tieuté), Upas-Radja oder Tschettikgift ist das wässerige Extrakt der Wurzelrinde des aus Java und [[Borneo]] heimischen Strauchs Strychnos Tieuté Lech., schmeckt sehr bitter und enthält Strychnin, woraus sich die Symptome von Tetanus bei den durch dieses Gift Vergifteten erklären. Die vergifteten Pfeile werden aus Blasrohren geschossen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Ältere Literatur ===&lt;br /&gt;
* Eintrag Pfeilgifte in [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=132689 Brockhaus' Konversationslexikon, 14. Aufl., 1894-96].&lt;br /&gt;
* Eintrag Upas in [http://www.zeno.org/Brockhaus-1837/A/Upas Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1841, S. 536].&lt;br /&gt;
* Bernhard Witkop: ''Neuere Arbeiten über Pfeilgifte.'' In: Die Chemie (Angewandte Chemie, neue Folge), 55. Jg., Nr. 11/12 ([[14. März]] [[1942]]), S. 85–90. ([http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ange.19420551102/abstract Onlinefassung])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Literatur ===&lt;br /&gt;
* Louis Lewin: ''Die Pfeilgifte''. Gerstenberg, Hildesheim [[1984]] ([[Reprint]] der Ausgabe von [[1923]]). ISBN 3806720215&lt;br /&gt;
* Hans Dieter Neuwinger: ''Afrikanische Arzneipflanzen und Jagdgifte''. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbh, [[Stuttgart]] [[1994]]. ISBN 3-8047-1314-9&lt;br /&gt;
* Gerd Frank: ''Das Pfeilgift (Pohon) Upas bei Karl May und in der Literatur''. In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft]] 165/[[2010]], S. 33 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.regenwaldmenschen.de/deutsch/download/curare.pdf Geschichte der Entdeckung von Curare].&lt;br /&gt;
* [http://www.neuwinger-online.de/ethnobot.html Afrikanische Ethnobotanik: Gifte und Arzneien].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amerika]]&lt;/div&gt;</summary>
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