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	<title>Otto von Bismarck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-24T08:48:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Otto_von_Bismarck&amp;diff=111650&amp;oldid=prev</id>
		<title>Uwe L.: Textersetzung - „ISBN 3-7802-0170-4“ durch „ISBN 978-3-7802-0170-6“</title>
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		<updated>2011-03-28T11:31:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „ISBN 3-7802-0170-4“ durch „ISBN 978-3-7802-0170-6“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:OttovBismarck.jpg|thumb|195px|Der pensionierte Otto v. Bismarck]]&lt;br /&gt;
'''Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen''', genannt ''der Eiserne Kanzler'' (* [[1. April]] [[1815]] in Schönhausen [heute [[Sachsen]]-[[Anhalt]]]; † [[30. Juli]] [[1898]] in Friedrichsruh bei [[Hamburg]]), war ein deutscher Staatsmann. Er war der Gründer und erste Kanzler des II. Deutschen Reiches. Vormals war er Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bismarck im Werk Karl Mays==&lt;br /&gt;
{{Figuren|1=[[Die falschen Excellenzen]] (erwähnt)&amp;lt;br&amp;gt;[[Waldröschen]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die Liebe des Ulanen]] (erwähnt)}}&lt;br /&gt;
[[Bismarck|Mitglieder der Familie Bismarck]] werden im Roman ''Der beiden Quitzows letzte Fahrten'' als Nebenfiguren erwähnt. Die Familie gab es damals zwar bereits, allerdings hatte sie keinerlei Bedeutung, so dass ihr Auftauchen in diesem Mittelalterroman vermutlich ein Zugeständnis an den Zeitgeist war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:WR_EA_Bild51.jpg|thumb|left|Otto v. Bismarck und Wilhelm I. treffen Kurt Helmers im ''Waldröschen'']]&lt;br /&gt;
Im Kolportageroman ''Waldröschen'' tritt Bismarck als mächtiger Gönner des bürgerlichen Gardeoffiziers [[Kurt Helmers]] auf. &lt;br /&gt;
:''Der eiserne Kanzler mit den ihm vom Kladderadatsch angedichteten drei Haaren war die Seele der preußischen Politik. Kein Diplomat wagte einen Schritt zu thun, ohne zuvor bei ihm sondirt zu haben. Er war der Beamte, aber auch der Freund seines erhabenen Monarchen, und sein Auge, welches bisher alle Intriguen seiner Feinde durchschaut hatte, blickte jetzt mit Verwunderung auf den jungen, kaum zwanzigjährigen Menschen, welcher es wagte, sich in so unscheinbarer, kaum für einen Restaurationsbesuch passenden Kleidung eine Audienz zu erzwingen.''&lt;br /&gt;
Der [[Wilhelm I.|preußische König Wilhelm I.]] nimmt auch den [[Trapper Geierschnabel]] zu einer wichtigen Unterredung zu ihm mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ''Die Liebe des Ulanen'' und in ''Die falschen Excellenzen'' wird Bismarck nur erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bismarck und Karl May ==&lt;br /&gt;
=== Bismarckverehrung bei Karl May ===&lt;br /&gt;
Zu Bismarcks 80. Geburtstag (1. April 1895) hat May diesem ein [[Es klingt ein Ruf durch alle Gauen (Gedicht)|14strophiges patriotisches Gedicht]] gewidmet, das er vermutlich selbst als Prolog zu einer Bismarck-Feier in Radebeul vorträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-May-Chronik I, S. 499&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Krauskopf:&lt;br /&gt;
:''Wie tief Mays Bismarckverehrung war, die in der Karl-May-Forschung immer wieder behauptet wird, kann man nicht einwandfrei feststellen. In der frühen Humoreske ''&amp;quot;Die falschen Excellenzen&amp;quot;'' macht sich May mit spitz-satirischer Feder über einen Bismarckverehrer lustig: ''Der Kerl ist nicht ganz bei Troste. Das ist factisch!&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: Unter den Werbern. KMG-Reprint, S. 224&amp;lt;/ref&amp;gt;'' Der Auftritt Bismarcks als Figur der Zeitgeschichte im Münchmeyer-Roman ''&amp;quot;Das Waldröschen&amp;quot;'' darf als ein übliches Stilmittel in historischen Kolportage-Romanen nicht überbewertet werden. Im Kulturkampf-Blatt ''&amp;quot;[[Deutscher Hausschatz|Hausschatz]]&amp;quot;'' griff May Bismarck sogar an, wenn auch durch die Blume. Die ganze Dschesidi-Episode im wilden Kurdistan ist eine Abrechnung mit Bismarcks Politik den Katholiken gegenüber, die sich als ähnliches Opfer einer progromartigen Attacke wie die Teufelsanbeter durch die Türken sehen mußten. Deswegen kommt diese Sekte in einer einer katholischen Zeitschrift erstaunlich gut weg. Kara Ben Nemsi erweist sich soch sogar als Anti-Moltke. Der Heerführer Bismarcks war in jungen Jahren Militär-Attaché in der [[Osmanisches Reich|Türkei]] und hatte die türkische Armee auf Kriegszüge gegen die Dschesidi begleitet und darüber sehr populäre Bücher geschrieben. Wenn Kara Ben Nemsi den Dschesidi gegen die türkischen Soldaten hilft, so ist das eine handfeste Kritik an Moltke und somit auch an Bismarck. Daß die Weisheitsposen des &amp;quot;Alten von Friedrichsruh&amp;quot; dem alten May Möglichkeiten der Identifikation boten, liegt auf der Hand. Da mag eine Wurzel für die Chodj-y-dschuna-Figur in &amp;quot;Im Reiche des silbernen Löwen III/IV&amp;quot; liegen. Als Gegenpart Wilhelms II., dessen Kolonialpolitik May in ''&amp;quot;Und Friede auf Erden&amp;quot;'' kritisiert, mag Bismarck ebenfalls die Sympathien des Schriftstellers genossen haben. Doch der &amp;quot;Realpolitiker&amp;quot; Bismarck, der für einige Kriege im Rahmen der Reichsgründung verantwortlich war, und der pazifistische Utopist May lassen sich nicht in einen Topf werfen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Krauskopf]], Fußnote in &amp;quot;Von Männern und Müttern, Türmen und Höhlen&amp;quot; in den &amp;quot;[[Die horen (Band 178)|horen]]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Mays Begegnung mit Bismarck ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedrichsruh_1900.jpg|thumb|Friedrichsruh, um 1900]]&lt;br /&gt;
[[1897]] besuchte [[Karl May]] gemeinsam mit seiner Frau [[Emma Pollmer|Emma]] und dem Ehepaar [[Familie Felber|Felber]] [[Friedrichsruh]], den Alterssitz Bismarcks, um einen Blick auf den pensionierten Bismarck zu erhaschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang May und er schrieb am [[19. Mai]] 1897 eine Postkarte an [[Richard Plöhn]] mit dem Text:&lt;br /&gt;
:''Wir haben Ihn!!! gesehn!!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bismarckkult ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bismarckturm Radebeul 1912.jpg|thumb|Der Bismarckturm in Radebeul]]&lt;br /&gt;
Karl May spendete 100 Mark zu den benötigten 16.000 Mark für den [[Radebeul]]er Bismarckturm, der von [[Wilhelm Kreis]] erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] I'' bis ''V''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–Radebeul [[2005]]/[[2006]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bismarck Wikipedia].&lt;br /&gt;
* [http://www.karl-may-stiftung.de/foerderverein/bismarck.html &amp;quot;Karl May und Otto von Bismarck&amp;quot;] von [[Ralf Harder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Bismarck, Otto von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Persönlichkeiten|Bismarck, Otto von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:literarische Figuren|Bismarck, Otto von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldröschen|Bismarck, Otto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uwe L.</name></author>
		
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