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	<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oscar_Meyer</id>
	<title>Oscar Meyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-01T01:24:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Oscar_Meyer&amp;diff=111639&amp;oldid=prev</id>
		<title>Uwe L.: Textersetzung - „ISBN 3-7802-0170-4“ durch „ISBN 978-3-7802-0170-6“</title>
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		<updated>2011-03-28T11:31:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „ISBN 3-7802-0170-4“ durch „ISBN 978-3-7802-0170-6“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Oscar Meyer''' (* um [[1889]]; † ?) war Schüler und angehender Kaufmann in [[Köln]] sowie ein Leser, der mit [[Karl May]] in Briefkontakt stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oscar Meyer und Karl May ==&lt;br /&gt;
=== Kontaktaufnahme ===&lt;br /&gt;
Wohl im Herbst [[1904]] hatte Meyer in einem Brief eine Frage an Karl May gestellt und ihn um Fotos gebeten. Karl May hatte diese Fragen beantwortet und die Bitte erfüllt, woraufhin ihm Oscar Meyer am [[27. November]] brieflich für die ''gütige Antwort u[nd] die freundlichst übersandten Photographieen'' dankte. Außerdem lobte er Mays ''Verteidigung'' (möglicherweise ist damit [[Max Dittrich]]s ''[[Karl May und seine Schriften]]'' gemeint) und forderte ihn auf, sie an die ''[[Kölnische Volkszeitung]]'' zu schicken.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik III'', S. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsgründung ===&lt;br /&gt;
Am [[29. März]] bat Meyer in einem Brief an Karl May um die&lt;br /&gt;
:''Genehmigung zur Gründung eines &amp;quot;Karl-May-Vereins&amp;quot;, der die Aufgabe haben soll, sich eingehends mit Ihren Werken zu beschäftigen und so Ihre Sentenzen zu verbreiten.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf muss May sehr bald geantwortet haben, denn am [[4. April]] schrieb Oscar Meyer, dass es ihm mit der Vereinsgründung ''völlig ernst nicht Spiel'' sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl May gab daraufhin am Karfreitag, [[13. April]], wiederholt seine ''Zustimmung zum &amp;quot;Karl May-Verein&amp;quot;'':&lt;br /&gt;
:''Möchte dieser Ihr Verein eine der lieben, schönen, bedeutungsreichen Stellen sein, an denen das, was jetzt geboren werden soll, sich später Hütten bauen darf.''&lt;br /&gt;
Weiterhin schloss er Bemerkungen zum ''Großen Traum'' auf seinem Buch ''[[Im Reiche des silbernen Löwen IV (GR29)|Im Reiche des silbernen Löwen IV]]'' an.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[15. April|Ostersonntag]] 1906 verfasste May eine umfangreiche Erläuterung zu diesem Brief. Diese ließ er von seiner Frau [[Klara May|Klara]] abschreiben und unter ihrem Namen an Oscar Meyer senden. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
:''Richten Sie gleich Ihre Statuten auf jenes frohe Durchforschen des inneren Menschen ein, dem alle Bücher Karl May's gewidmet sind. Betonen Sie vor allen Dingen, daß er kein Jugendschriftsteller ist.''&lt;br /&gt;
Außerdem wird in dem Brief auf die ''[[Haddedihn]]'' und die ''[[Dschamikun]]'' unter Karl Mays Lesern eingegangen sowie ein weiterer ''Stamm'' erwähnt:&lt;br /&gt;
:''Ich schreibe Ihnen das als Andeutung, wie die Werke von Karl May zu lesen und zu verstehen sind. Die &amp;quot;&amp;lt;u&amp;gt;[[Himmelsgedanken]]&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;quot; sind für einen dritten Stamm geschrieben, den Sie noch nicht kennen. In den Bänden [[Marah-Durimeh-Trilogie|&amp;quot;Marah Durimeh&amp;quot;]] werden Sie von ihm lesen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 29-31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Brief Oscar Meyers an Karl May datiert auf den [[18. April]]. Darin dankte Meyer für die beiden Briefe und unterschrieb als Vorsitzender der neuen ''[[Karl-May-Verbrüderung]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ''An die Interessenten ...'' ===&lt;br /&gt;
Unter dem Titel ''An die Interessenten Dr. Karl May's'' hatte Oscar Meyer einen Artikel für das ''Kölner Tageblatt'' verfasst, der Zitate aus den Briefen vom 13. und 15. April beinhaltet. Am [[11. Juni]] schrieb Meyer an Karl May in einem Brief:&lt;br /&gt;
:''Ich möchte Sie bitten, mir bei diesem Artikel freie Hand zu lassen, und Sie werden sich überzeugen, daß er nicht schlecht ist und keineswegs auch nur in irgend einer Beziehung schädlich!''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar hatte Karl May dem zugestimmt und seiner Sendung an Oscar Meyer ein Geschenk beigelegt, für das sich Meyer in einem am [[21. Juni]] begonnenen Brief bedankte:&lt;br /&gt;
:''Wiederum ein Beweis, daß mein Meister seinen Schüler liebt, ja, herzlich liebt!''&lt;br /&gt;
Außerdem bat er darum, May duzen zu dürfen:&lt;br /&gt;
:''Versage mir dies nicht und nenne mich auch Du, – mein Schüler!'' [...] ''Könnte ich Dir die Stirn, Deiner Gemahlin die Hand küßen, – küßen, wie noch nie geküßt worden ist!!!!''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[22. Juni|nächsten Tag]] vollendete seinen Brief und legte eine Teilabschrift des (auch später nicht gedruckten) Artikels bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon [[23. Juni|einen weiteren Tag später]] schickte Oscar Meyer ein Huldigungsgedicht an Karl May.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Antwort auf seinen Artikel erhielt Meyer einen streng gehaltenen Brief Klara Mays, er sei noch ''Most'', aber noch kein Wein. Außerdem verlangte sie die beiden im Artikel zitierten Briefe zurück. Oscar Meyer traf dies sehr, wie sein Brief an May vom [[26. Juni]] zeigt:&lt;br /&gt;
:''Werde ich für einen &amp;quot;Schwärmer&amp;quot; gehalten?'' [...] Den Artikel verlange ich sofort zurück!'' [...] ''Leben Sie wohl! Ich kann nicht mehr! Schreiben Sie bitte, ich dürfe &amp;quot;Du&amp;quot; sagen. Bitte! Bitte!! Bitte!!! Ich schwärme nicht!''&lt;br /&gt;
Die Briefe vom 13. und 15. April legte er bei und erhielt sie nicht wieder zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== als Unterstützer ===&lt;br /&gt;
Der Kontakt zwischen Meyer und Mays blieb aber trotzdem erhalten, auch wenn der Schriftsteller dem Leser das &amp;quot;Du&amp;quot; nicht angeboten hatte. Wohl im Spätherbst 1906 hatte Karl May verschiedene Drucksachen an Oscar Meyer gesandt, worauf dieser am [[10. Dezember]] antwortete:&lt;br /&gt;
:''Ja, ich bin noch Most, noch kein Wein, aber wenn Sie mich nicht verlachen, dann werde ich wohl noch Wein, und dann werde ich gerne mein Leben Ihnen und der Menschheit schenken! Also Vater, verlassen Sie mich nicht!''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mays hatten Oscar Meyer beauftragt, einige Artikel in der ''Kölnischen Zeitung'' oder im ''Kölner Stadtanzeiger'' unterzubringen. Er aber erkundigte sich zunächst in einem Brief vom [[23. Januar]] [[1907]] bei Klara May nach einem ''glaubhaften Beweis'', dass Karl May ''den und was für einen Prozeß gewonnen'' habe. Klara Mays Notiz auf dem Umschlag lautet:&lt;br /&gt;
:''solche Freunde schaden jedenfalls mehr als sie nützen, werde nicht antworten.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde offenbar in die Tat umgesetzt. Am [[5. Februar]] äußerte sich Oscar Meyer brieflich von Mays ''Kühle'' enttäuscht:&lt;br /&gt;
:''Sollte ich Fehler begangen haben, nun, so ist es doch am ersten an Ihnen, einen jungen Menschen, der sich Ihnen fast ganz und gar anvertraute, darauf aufmerksam zu machen!'' [...] ''Nichts hab ich auf dieser Welt ausser mir und meinem May!''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 152 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste und letzte bekannte Schreiben zwischen Meyer und Mays ist ein nachträglicher Geburtstagsgruß, den Oscar Meyer am [[7. März]] [[1910]] aus [[Hamburg]]-Harburg an Karl May sendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] III'' bis ''V''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2005]]/[[2006]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Meyer, Oscar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uwe L.</name></author>
		
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