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	<title>Mosaik (Comic) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Mosaik_(Comic)&amp;diff=170198&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: +Lit</title>
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		<updated>2015-09-06T08:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Lit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das '''Mosaik''' ist der älteste und auflagenstärkste noch erscheinende [[Comic]] deutscher Produktion. Das erste Heft erschien im [[Dezember]] [[1955]] in Ost-[[Berlin]]. Anfangs erschien das Mosaik vierteljährlich, seit Heft 7 ([[Juni]] [[1957]]) erscheint das Heft monatlich. Die heutigen Helden der Geschichten sind die Abrax, Brabax und Califax, gemeinsam auch Abrafaxe genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produziert wird das Comicheft von einem Künstler-Kollektiv. Besonders bekannt geworden sind beispielsweise [[Hannes Hegen]], [[Lothar Dräger]], Lona Rietschel, [[Ulf Graupner]] und [[Sascha Wüstefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Mosaiks ==&lt;br /&gt;
=== Die Digedags ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mosaik168.jpg|thumb|right|Mosaik 168]]&lt;br /&gt;
Von Dezember 1955 bis Juni [[1975]] erschienen unter der Federführung von Hannes Hegen 221 Hefte, die in 23 Jahrhunderten Menschheitsgeschichte spielen und deren Haupthelden die Digedags waren. 2 Hefte (Nummern 3 und 5) waren ähnlich den Disneypublikationen mit vermenschlichten Tieren gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hefte bildeten zu bestimmten Themenkreisen verschiedene Serien. Zu besonderer Popularität hat es die Reihe '''Ritter Runkel''' (Hefte 90 bis 151, erschienen von [[Mai]] [[1964]] bis Juni [[1969]]) gebracht, die im Mittelalter spielt. Sie wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und erschien u.a. in den [[Niederlande|Niederlanden]], [[Finnland]] und Ungarn. Sehr beliebt, insb. bei Karl-May-Fans, ist auch die '''Amerika-Serie''' ([[Juli]] 1969 bis Juni [[1974]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachhinein erhob Hegen den Anspruch von völlig unpolitischen Bildergeschichten. Jedoch ist zumindest die Weltraumserie (Hefte 25 bis 44) vom Geist des Kalten Krieges durchdrungen. Die späteren Hefte sind dann aber zunehmend ein zeitloser, künstlerisch wertvoller Comic. Dabei sind die Digedags immer Streiter für das Gute und auf der Seite der einfachen Leute anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 hatte sich Autor Hegen aus bis heute nicht restlos geklärten Gründen mit dem Verlag überworfen, so dass dieser andere Autoren suchte. Zur Überbrückung wurden im 2. Halbjahr 1975 bereits erschienene Hefte aus der Runkel-Serie wiederholt. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Lothar Dräger aber schon intensiv an einem neuen Konzept für das Mosaik, das später dann auch teilweise umgesetzt wurde. Bei der Gestaltung der Hauptfiguren konnte sich letztendlich Lona Rietschel mit ihren Entwürfen durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Abrafaxe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mosaik1984-5.jpg|thumb|right|Mosaik 5/[[1984]]]]&lt;br /&gt;
Die seit [[Januar]] [[1976]] im Mosaik erscheinenden Nachfolger der Digedags sind ebenfalls drei koboldähnliche Figuren, die durch die Zeiten und Regionen der Erde reisen. Sie wurde in Anlehnung an die Digedags Abrafaxe genannt, und es wurde ihnen ein ähnliches Aussehen gegeben. Hegen strengte daraufhin ein Urheberrechtsverfahren an, konnte sich jedoch gerichtlich nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Helden Abrax, Brabax und Califax erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Das Mosaik erscheint derzeit mit einer monatlichen Auflage von etwa 100.000 Exemplaren. Sie haben mit mittlerweile über 400 Heften und 35 Jahren Erscheinungszeit ihre Vorgänger, die Digedags, bei weitem überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl May und das Mosaik ==&lt;br /&gt;
[[Karl May]] gehörte zu den Lieblingsautoren Lothar Drägers, der von 1957 bis [[1990]] als Texter und ab 1976 auch als künstlerischer Leiter für das Mosaik arbeitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl May oder seine Figuren werden im Mosaik niemals erwähnt, dennoch sind vielfach Bezüge zu Karl Mays Werken ([[Waldröschen]], [[Der Schatz im Silbersee]], [[Der blaurote Methusalem]] oder [[Orientzyklus]]) zu erkennen. Die Vorlagengeberschaft Karl Mays wurde teilweise von Lothar Dräger bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christian Heermann]] weist darauf hin, dass auch Spuren anderer Autoren, wie Miguel de Cervantes Saavedra, [[Wilhelm Hauff]], [[Charles Sealsfield]], [[Jules Verne]], [[Friedrich Gerstäcker]], Hermann Melville, [[Robert L. Stevenson]] oder [[Alexandre Dumas der Ältere|Alexandre Dumas]] im Mosaik zu finden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Heermann, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Liste ließe sich erheblich fortsetzen, insbesondere für die Jahrgänge nach 1990, die in der Motiv-Betrachtung sehr vernachlässigt werden. Selbst die Jahrgänge 1976 bis 1990, in denen Lothar Dräger Texter und künstlerischer Leiter in Personalunion war, fanden bisher weniger Aufmerksamkeit als beispielsweise die Amerika-Serie der Digedags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Gastauftritt hatten [[Sam Hawkens]], [[Winnetou]] und [[Old Shatterhand]] in einem vierseitigem Mosaik-Fancomic, in dem die Abrafaxe zehn Kinder- und Jugendliteratur-Klassiker durchleben mussten. Der Comic erschien im [[September]] [[2011]] in der [[Anthologie]] ''Comix &amp;amp; Beer II: Zehn'', die vom ''Comicstammtisch Leipzig'' herausgegeben wurde. Gezeichnet wurde das Abenteuer von Stefan Pede alias Pits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plakat Mosaikausstellung.jpg|thumb|Plakat zur Ausstellung]]&lt;br /&gt;
Vom 1. bis zum 29. Dezember [[2013]] wurde in Hohenstein-Ernstthal die Ausstellung ''[[Abenteuer Mosaik – Die Digedags in Karl Mays Traumwelten (Ausstellung)|Abenteuer Mosaik – Die Digedags in Karl Mays Traumwelten]]'' gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kramer]]: ''Das Mosaik FanBuch – Zweiter Teil'', Berlin [[1994]].&lt;br /&gt;
* Christian Heermann: ''Old Shatterhand ritt nicht im Auftrag der Arbeiterklasse'', [[Dessau]] [[1995]]. (Das Mosaik wird schwerpunktmäßig auf S. 42–49 behandelt, jedoch ist das ganze Buch ein Grundenlagenwerk zum Thema &amp;quot;May-Rezeption in der DDR&amp;quot;.)&lt;br /&gt;
* [[Hans Buchwitz]]: ''Die Digedags am Silbersee'' (über eine Veranstaltung mit Dr. Thomas Kramer). In: ''[[Karl May in Leipzig Nr. 20]]''/1995, S. 11 f.&lt;br /&gt;
* Thomas Wilde: ''Ein Abend unter Geierschnabel-Fans – The Digedags meet Old Shatterhand''. In: ''[[Karl May in Leipzig Nr. 21]]''/1995, S. 11–14.&lt;br /&gt;
* Thomas Kramer: ''Die Digedags am Silbersee'', Sonderheft der [[Karl-May-Gesellschaft]] Nr. 111/[[1997]].&lt;br /&gt;
* Andreas Binder: ''Das Mosaik von Hannes Hegen als Glied der wirkungsgeschichtlichen Kette May'scher Romane. Die Betrachtung des Endes der Schatzsuche in der Amerika-Serie des Mosaik und in der Karl-May-Verfilmung &amp;quot;Der Schatz im Silbersee&amp;quot; unter Zugrundelegung des gleichnamigen Karl-May-Romanes'', Universität Potsdam 1997 (Nachdruck in [[mosa-icke 17]]/Juni [[2012]]).&lt;br /&gt;
* Thomas Kramer: ''[[Micky, Marx und Manitu|Micky, Marx und Manitu. Zeit- und Kulturgeschichte im Spiegel eines DDR-Comics 1955–1990. &amp;quot;Mosaik&amp;quot; als Fokus von Medienerlebnissen im NS und in der DDR]]'', Berlin [[2002]].&lt;br /&gt;
* Thomas Kramer: ''Auf zu Lord Groggy nach England''. In: ''[[Karl May in Leipzig Nr. 53]]''/[[2003]], S. 13–16.&lt;br /&gt;
* Sven-Roger Schulz: ''Der Trank des Vergessens''. In: ''mosaik Sammelband 16'', Berlin [[2004]], S. XII.&lt;br /&gt;
* André Richter: ''Die Abrafaxe in Nordafrika. Ein Gespräch mit Lothar Dräger''. In: ''mosaik Sammelband 22'', Berlin [[2005]], S. I.&lt;br /&gt;
* Torsten Kühler: ''Immer wieder dasselbe – oder? Eine ansatzweise Motivbetrachtung''. In: ''mosa-icke 10'', Berlin 2005, S. 27–30.&lt;br /&gt;
* Robert Löffler/Michael Klamp: ''Mit Alex in Indien. Ein Gespräch mit Lothar Dräger''. In: ''mosaik Sammelband 31'', Berlin [[2007]], S. III.&lt;br /&gt;
* Ralph Klose: ''Coffins und Ischariot. Analogien zum größten Bösewicht der Digedags-Ära in der klassischen Abenteuerliteratur. Teil 1''. In: ''mosa.X 5'', [[Dresden]] 2007, S. 17–23 (Nachdruck in: ''[[Karl May in Leipzig Nr. 76]]''/[[2009]], S. 9–14).&lt;br /&gt;
* Ralph Klose: ''Coffins und Ischariot. Analogien zum größten Bösewicht der Digedags-Ära in der klassischen Abenteuerliteratur. Teil 2''. In: ''mosa.X 6'', Dresden [[2008]], S. 16–19 (Nachdruck in: ''[[Karl May in Leipzig Nr. 77]]''/2009, S. 15–18).&lt;br /&gt;
* Sven-Roger Schulz: ''Im Schatten des Schwarzen Korsaren'', Berlin 2008.&lt;br /&gt;
* Mark Lehmstedt: ''Die geheime Geschichte der Digedags. Die Publikations- und Zensurgeschichte des &amp;quot;Mosaik&amp;quot; von Hannes Hegen'', Lehmstedt Verlag [[Leipzig]] [[2010]]. (Das Werk kommt nahezu ohne May-Bezug aus, ist aber ein Grundlagenwerk zur Geschichte der ersten 20 Jahre des Mosaiks.)&lt;br /&gt;
* [[Stefan Schmatz]]: ''Karl Mays Traumwelten im Comic Teil 7: Karl-May-Comics in der DDR''. In: [[Karl May &amp;amp; Co. Nr. 141]], [[2015]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://mosapedia.de Mosapedia].&lt;br /&gt;
* [http://www.tangentus.de/mosaik.htm Mosaik-Fanseite].&lt;br /&gt;
* Offizielle Homepage des [http://www.abrafaxe.de Mosaik-Verlages].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comics]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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