<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meine_Legitimation_%28Gedicht%29</id>
	<title>Meine Legitimation (Gedicht) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meine_Legitimation_%28Gedicht%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Meine_Legitimation_(Gedicht)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T12:05:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.0</generator>
	<entry>
		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Meine_Legitimation_(Gedicht)&amp;diff=181335&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Meine_Legitimation_(Gedicht)&amp;diff=181335&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-06-17T14:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''''Meine Legitimation''''' ist ein [[Gedichte|Gedicht]] von [[Karl May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;'''''Meine Legitimation&lt;br /&gt;
:''Grüß Gott, du liebes Tröpflein Thau!&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''So einen Schmuck giebt es wohl nimmer:&lt;br /&gt;
:''Von jedem Hälmchen auf der Au&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Spitzt es wie Diamantenschimmer.&lt;br /&gt;
:''Entstammt der Erde, harrst du froh&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Dem holden Morgenlicht entgegen,&lt;br /&gt;
:''Tränkst deinen Halm und wirst ihm so&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Nicht nur zur Zierde, auch zum Segen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Kommt dann aus gold-brokatnem Thor&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Die Königin des Tags gestiegen,&lt;br /&gt;
:''So strebst du sehnsuchtsvoll empor,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Dich ihrem Strahle anzuschmiegen.&lt;br /&gt;
:''Du fühlst, du bist ihr unterthan,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Du kannst nicht ohne sie bestehen&lt;br /&gt;
:''Und wirst gezogen himmelan,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''In ihrem Kusse aufzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Ein solches Tröpflein bin auch ich&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Am Lebensmorgen einst gewesen,&lt;br /&gt;
:''Ein Tröpflein, das den andern glich,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Nicht auserwählt, nicht auserlesen.&lt;br /&gt;
:''Ich hing nicht hoch, ich wurde nicht&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Von einer Rose stolz getragen;&lt;br /&gt;
:''Tief unten sah ich auf zum Licht&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Und durfte kaum zu hoffen wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Da stieg sie auf, so himmlisch klar,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''So gnadenreich, voll Welterbarmen,&lt;br /&gt;
:''Und mich trieb es so wunderbar,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Mit ihr die Menschheit zu umarmen.&lt;br /&gt;
:''Es war, als ob ich beten müßt:&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''&amp;quot;O komm, und stille mein Verlangen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''Da hat die Liebe mich geküßt,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Und ich bin in ihr aufgegangen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: ''Himmelsgedanken'', S. V f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Manuskript ===&lt;br /&gt;
Während Karl Mays [[Orientreise]] verfasste er am [[1. Oktober]] [[1899]] an Bord der [[Bayern (Schiff)|&amp;quot;Bayern&amp;quot;]] (von [[Aden]] nach [[Colombo]], [[29. September]] bis [[6. Oktober]]) das Gedicht, das im [[Manuskript]] noch keinen Titel hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Wollschläger]]/[[Ekkehard Bartsch]]: ''Karl Mays Orientreise 1899/1900. Dokumentation.'' In: Jb-KMG 1971, S. 165–215 (S. 183). ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1971/165.htm Onlinefassung]) Auch in: [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] II''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken|Sonderband zu den Gesammelten Werken]]. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2005, S. 293 f. ISBN 978-3-7802-0170-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ''Himmelsgedanken.'' ===&lt;br /&gt;
Am [[18. Dezember]] [[1900]] erschien ein Gedichtband Mays mit dem Titel ''[[Himmelsgedanken]]'' im [[Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hainer Plaul]]/[[Gerhard Klußmeier]]: ''[[Illustrierte Karl-May-Bibliographie]]'', S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Ausgabe ist das Gedicht unter den Titel ''Meine Legitimation'' noch vor dem Inhaltsverzeichnis enthalten. Schon in einem Brief vom [[10. September]] an seinen Verleger [[Friedrich Ernst Fehsenfeld]] bestimmte Karl May die Position des Poems innerhalb des Bandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz (Hrsg.): Karl May: ''[[Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld I (GW91)|Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld. Erster Band. 1891–1906.]]'' Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul [[2007]], S. 334–337. ISBN 978-3-7802-0091-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage vor Karl Mays 66. Geburtstag erschien im ''[[Hohenstein-Ernstthaler Tageblatt]]'' vom [[23. Februar]] [[1908]] der mit ''r.'' signierte Beitrag ''Aus einem bewegten Dichterleben'' von [[Willy Winter]]. Der Verfasser zitierte darin das Gedicht ''Meine Legitimation'' aus den ''Himmelsgedanken'' vollständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz: ''Hohenstein-Ernstthaler Lokalpresse'', S. 67 f., 141 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ''Empor ins Reich der Edelmenschen.'' ===&lt;br /&gt;
In seinem letzten Vortrag ''[[Empor ins Reich der Edelmenschen!]]'', den Karl May am [[22. März]] [[1912]] in [[Wien]] hielt, zitierte er – laut Konzept unter Punkt 6 – zwei seiner Gedichte:&lt;br /&gt;
:''Also nicht meine äußere, sondern meine innere Persönlichkeit soll zu Ihnen sprechen, mein Herz! Das ist das Richtige! Die Seele zur Seele, das Gemüth zum Gemüth, das Herz zum Herzen. Dann werden wir uns verstehen! So bin ich aber verpflichtet, Ihnen diese Meine Seele, mein Gemüth, mein Herz offen und ehrlich zu zeigen, damit Sie mich kennen lernen, nicht wie ich von falsch unterrichteter Seite beschrieben werde, sondern wie ich wirklich bin! Wer und was aber bin ich?&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Grüß Gott, du liebes Tröpflein Thau.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Ich fragte zu den Sternen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''Was für einen Ort aber verstehe ich unter diesem &amp;quot;hier&amp;quot; unter diesem &amp;quot;Himmel&amp;quot;, an dem solche Sterne strahlen? Ich bin da, es Ihnen zu sagen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ekkehard Bartsch]]: ''Karl Mays Wiener Rede. Eine Dokumentation.'' In: Jb-KMG [[1970]], S. 47–80 (S. 53). ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1970/47.htm Onlinefassung])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ich fragte zu den Sternen'' ist die erste Zeile des Gedichts ''[[Ich fragte zu den Sternen (Gedicht)|Widmung]]'', das in den ''Himmelsgedanken'' direkt vor ''Meine Legitimation'' zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spätere Editionen ===&lt;br /&gt;
[[1932]] arbeiteten [[Johannes Nixdorf]] und [[Fritz Barthel]] das Gedicht für eine geplante, aber nicht verwirklichte Neuausgabe des [[Lichte Höhen (GW49)|Gedichtbandes]] um.&amp;lt;ref&amp;gt;Lorenz: ''Vorwort'', S. 9 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Gedicht trug dann den Titel ''Ein Tropfen Tau im All''. &lt;br /&gt;
Bei der wirklichen Neuauflage [[1956]] griff [[Roland Schmid]] auf den ursprünglichen Titel zurück, bearbeitete den Text aber erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variante ===&lt;br /&gt;
In dem [[2012]] veröffentlichten [[Karl-May-Handschriften|Autographenband]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Grunert (Hg.): ''Karl-May-Handschriften aus der Sammlung des Karl-May-Museums Radebeul '', Karl-May-Stiftung, 2012, S.82/83&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich die Reproduktion der Gedichts aus den ''&amp;quot;Himmelsgedanken&amp;quot;'' (aus dem Besitz von [[Louise Dietrich]]) mit handschriftlichen Anmerkungen.&lt;br /&gt;
So korrigierte May in der dritten Zeile &amp;quot;Hälmchen&amp;quot; zu &amp;quot;Gräslein&amp;quot; und ersetzte in der zweiten Strophe:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;strike&amp;gt;''Du fühlst, du bist ihr unterthan,&amp;lt;/strike&amp;gt;   Die lautre Reinheit will und kann&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;strike&amp;gt;''Du kannst nicht ohne sie bestehen&amp;lt;/strike&amp;gt; Der Herrlichen nicht widerstehen;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;strike&amp;gt;''Und wirst gezogen himmelan,&amp;lt;/strike&amp;gt; Du wirst gezogen himmelan,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;strike&amp;gt;''In ihrem Kusse aufzugehen.&amp;lt;/strike&amp;gt; In ihrem Kusse aufzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aktuelle Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* ''[[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft|Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG)]]'' Nr. 72/[[1987]], S. 17. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/072/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Karl May: ''Himmelsgedanken. Gedichte.'' Union Verlag Berlin [Ost] [[1988]], S. 26 f. ISBN 3-372-00103-6 [Neusatz]&lt;br /&gt;
* Karl May: ''Himmelsgedanken.'' In: Karl May: ''[[Lichte Höhen (GW49)|Lichte Höhen. Lyrik und Drama.]]'' [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[1998]], S. 28 f. ISBN 3-7802-0049-X [modernisierter Neusatz]&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Steinmetz (Hrsg.): ''Karl May in der Hohenstein-Ernstthaler Lokalpresse 1899-1912.'' [[Karl-May-Haus (Museum)|Karl-May-Haus]] [[Hohenstein-Ernstthal]] [[2001]], S. 67 f., 141 f. ISBN 3-00-007958-0 [Neusatz und [[Reprint]] aus dem ''Hohenstein-Ernstthaler Tageblatt'']&lt;br /&gt;
* Karl May: ''Himmelsgedanken. Gedichte.'' Books on Demand GmbH Norderstedt [[2005]], S. V f. ISBN 3-8334-2518-0 [Reprint]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingmar Winter]]: ''Karl May: &amp;quot;Meine Legitimation&amp;quot;. Eine Gedichtanalyse.'' In: M-KMG Nr. 72/1987, S. 17–24. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/072/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Gerd Benner: ''Noch einmal: &amp;quot;Meine Legitimation&amp;quot;.'' In: M-KMG	Nr. 74/1987, S. 46. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/074/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Ingmar Winter: ''Diesmal auch: &amp;quot;Meine&amp;quot; Legitimation.'' In: M-KMG Nr. 75/[[1988]], S. 50 f. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/075/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Wolfgang Braungart: ''Erbauungsliteratur. Anmerkungen zu Karl Mays Lyrik.'' In: ''[[Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft|Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft (Jb-KMG)]] [[2002]]'', S. 19–39, insb. S. 29–31. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/2002/19.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Christoph F. Lorenz: ''Vorwort. Wege zum Gipfel? Karl May als Lyriker, Dramatiker und Essayist.'' In: Karl May: ''Lichte Höhen.'' Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 1998, S. 5–24, insb. S. 9–11. ISBN 3-7802-0049-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der Text auf den Seiten der [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/lyrik/himmels/himmels.htm#sV Karl-May-Gesellschaft].&lt;br /&gt;
* Der Text bei [http://www.zeno.org/Literatur/M/May,+Karl/Gedichte/Himmelsgedanken/Meine+Legitimation zeno.org].&lt;br /&gt;
* Der Eintrag [http://karl-may-buecher.de/textdetails.php?_id=168&amp;amp;_mitcover=J Himmelsgedanken] in der Bücherdatenbank.&lt;br /&gt;
* Der Eintrag bei [http://himmelsgedanken.npage.de/meine_legitimation_14634155.html himmelsgedanken.npage.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Himmelsgedanken}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
	</entry>
</feed>