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	<title>Karl Wilker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Karl_Wilker&amp;diff=181273&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T14:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Karl Hermann Wilker''' (* [[6. November]] [[1885]] in Osnabrück; † [[23. Mai]] [[1980]] in Bad Camberg) war ein [[Deutschland|deutscher]] Reformpädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Biographisches ===&lt;br /&gt;
[[1905]] legte Karl Hermann Wilker sein Abitur am Städtischen Ratsgymnasium in Osnabrück ab und studierte anschließend Naturwissenschaften und Pädagogik in Jena und [[Göttingen]]. [[1908]] promovierte er bei Wilhelm Rein in Jena; [[1909]] legte er das Staatsexamen für das Höhere Lehramt mit Lehrbefähigung in Botanik, Zoologie, Mineralogie, Geologie und Pädagogik ab. 1909 übte er eine zweimonatige Lehrtätigkeit am Königlichen Gymnasium in [[Chemnitz]] aus. Im selben Jahr heiratete er Johanna Landmann verw. Queck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1910]] folgten journalistische und wissenschaftliche Arbeiten in [[Berlin]], insbesondere für Johannes Trüpers ''Zeitschrift für Kinderforschung'', deren Mitherausgeber er von [[1912]] bis [[1922]] war. Ein Jahr später entschied er sich für ein weiteres Studium der Medizin und Psychologie, welches er [[1914]] abschloss. Um die Leitung der Zwangserziehungsanstalt Berlin-Lichtenberg bewarb er sich bereits [[1913]]. Vorerst war aber ab 1914 der Erste Weltkrieg im Vordergrund. Er meldete sich freiwillig zum Roten Kreuz und wurde für eine ärztliche Tätigkeit in einem Feldlazaretten eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[4. April]] [[1917]] übernahm Wilker die Leitung der Zwangserziehungsanstalt Berlin-Lichtenberg, die er zum Modell einer neuen, humaneren Fürsorgeerziehung ausbaute. Sie ging unter dem Namen &amp;quot;Lindenhof&amp;quot; in die Geschichte der Reformpädagogik ein. [[1920]] gab er nach Konflikten mit Vorgesetzten und einem Teil der Mitarbeiter den Modellversuch unter Protest und großer Anteilnahme der Öffentlichkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte eine Ausbildung zum Silberschmied in Hellerau und hielt sich zeitweilig in der [[Schweiz]] zu Vorträgen und Besuchen im Institut Jean-Jacques Rousseau in Genf auf. Eine weitere Tätigkeit als Pädagoge war die Mitarbeit in den Volkshochschulen Thüringens und Sachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gründete 1922 mit Elisabeth Rotten die deutschsprachige Sektion des Weltbundes für Erneuerung in der Erziehung, die gleichzeitig gemeinsame Herausgabe der Zeitschrift ''Das Werdende Zeitalter'' übernahm. Er ging zusammen mit Elisabeth Rotten eine Hausgemeinschaft der Familie Wilker in der gemeinsam gegründeten kunstgewerblichen Siedlung auf dem Gut Kohlgraben bei Vacha in der Rhön ein. Neben dieser Arbeit übte er eine vielseitige publizistische Tätigkeit aus. Weitere pädagogische Arbeiten folgten von [[1929]] bis [[1930]] als Leiter des Jugenderholungsheims Ottendorf in [[Sachsen]]. Von [[1931]] bis [[1933]] war er in der Bildungsarbeit mit jungen Erwachsenen und Strafgefangenen in [[Frankfurt am Main]] tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde die Ehe mit seiner Frau Johanna geschieden. In zweiter Ehe heiratete er Hanno Gruss. Ein Jahr später nahm er am zweiten Hessischen Arbeitslager für junge Bauern, Arbeiter und Studenten auf Burg Ludwigstein teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im [[April]] 1933 emigrierte Wilker in die Schweiz. Hier arbeitete er bis [[1935]] als Mitarbeiter der ''Schweizer Erziehungs-Rundschau'' und war von Ende [[1934]] bis [[Mai]] [[1937]] Co-Direktor des Landerziehungsheims Hof Oberkirch. Im [[Juni]]/[[Juli]] 1937 übersiedelte er nach [[Südafrika]], um ein Landerziehungsheim zu errichten, das aber nicht zustande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1937 bis [[1939]] war er als Lehrer an der Native High School in Phokeng bei Rustenberg in Transvaal tätig. Im Juni 1939 erhielt er zunächst als Latein- und Geographielehrer eine Anstellung am Adams College, das Bantu-Lehrer ausbildete, dann wurde er bis [[1955]] Headmaster des Adam College. Ab [[1956]], nach der Schließung des Colleges, arbeitete er als Psychologe und Psychotherapeut am Meyrick Bennett Children's Centre (Meyrick Bennett Child Guidance Centre), University of Natal, Durban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1964]] kehrte Wilker in die Bundesrepublik Deutschland zurück und wurde [[1975]] mit der Ehrendoktorwürde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl Wilker und Karl May ==&lt;br /&gt;
Im [[August]] 1910 erschien Wilkers Broschüre ''Karl May – ein Volkserzieher?'', in der er aus antikatholischer Position gegen [[Karl May]] und gegen May-freundliche Pädagogen wie [[Franz Weigl]] und [[Adolf Droop]] polemisierte.&lt;br /&gt;
Die Broschüre ist stark von [[Rudolf Lebius]] beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1919]] trat er nochmal in einem Beitrag nach und zeigte sich irritiert, dass mit [[Ludwig Gurlitt]] ein anerkannter Pädagoge für May eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* ''Fürsorgeerziehung als Lebensschulung. Ein Aufruf zur Tat'' (= Die Lebensschule, 3). Berlin [[1921]].&lt;br /&gt;
* ''Der Lindenhof. Werden und Wollen''. Heilbronn am Neckar 1921.&lt;br /&gt;
* ''Der Lindenhof - Fürsorgeerziehung als Lebensschulung''. Neu hrsg. und erg. durch ein biographisches Vorwort von Hildegard Feidel-Mertz und Christiane Pape-Balling (= Pädagogische Beispiele. Institutionengeschichte in Einzeldarstellungen, 5). Frankfurt am Main [[1989]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''mit May-Bezug'''&lt;br /&gt;
* ''Karl May – ein Volkserzieher? Eine dringende Abwehr zum Schutze unserer Jugend gegen die Verherrlichung Mays'', Hermann Beyer u. Söhne, Langensalza 1910. [[Reprint]] in: [[Siegfried Augustin]] (Hrsg.): ''Für und wider Karl May. Aus des Dichters schwersten Jahren''. [[Materialien zur Karl-May-Forschung]] Band 16, Ubstadt [[1995]], S. 310–365. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/matkmf/16/matkmf16.pdf Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* ''Ein neuer Karl May-Rummel?'' In: Zeitschrift für Kinderforschung, Heft 1/1919 (24. Jg.). ([http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/ZDB024493198_0024/49/LOG_0011/;jsessionid=5A09B987AADA249CD67229FA3F1BBBF4 Onlinefassung])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Klußmeier]]/[[Hainer Plaul]]: ''[[Karl May und seine Zeit]]. Bilder, Dokumente, Texte. Eine Bildbiografie.'' [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2007]], insb. S. 557. ISBN 978-3-7802-0181-2&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wilker Wikipedia].&lt;br /&gt;
* Der Eintrag in der [https://portal.d-nb.de/opac.htm?query=Woe%3D118862987&amp;amp;method=simpleSearch Deutschen National-Bibliothek].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Wilker, Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kritiker/Widersacher|Wilker, Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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