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	<title>Karl May und die Musik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-15T03:59:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Karl_May_und_die_Musik&amp;diff=181313&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T14:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Zeit seines Lebens hat sich [[Karl May]] mit '''Musik''' beschäftigt und war von seinen Fertigkeiten durchaus überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Die meisten Informationen gab es dazu in Mays Selbstbiografie ''[[Mein Leben und Streben]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Trommel hatte er als kleiner Junge einen Auftritt bei dem Stück ''[[Preziosa]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knabe Karl May, der einen ''volltönenden, umfangreichen Sopran'' sang, war als Kurrendesänger verpflichtet, an Sonn- und Feiertagen zweimal in der Kirche zu singen. Er übernahm Weihnachten auch das Solo in der Jesaja-Weissagung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bekam von [[Samuel Friedrich Strauch|Kantor Strauch]] Unterricht für Violine und Klavier und erhielt Stunden in Harmonielehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Lehrerseminaren in [[Waldenburg]] und [[Plauen]] wird auch Musiktheorie und -praxis gelehrt und von May [[1861]] mit der Gesamtnote &amp;quot;Gut&amp;quot; abgeschlossen (siehe [[Abgangszeugnis (Plauen)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl May spielt Gitarre und dichtet/komponiert Liebeslieder für [[Anna Preßler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Patsch]]: ''Karl Mays erste Liebe''. In: [[Karl-May-Jahrbücher|Karl-May-Jahrbuch]] [[1979]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später (vor und nach seiner [[Zwickau|Ostersteiner]] Haft) arrangiert und komponiert er für den Gesangsverein &amp;quot;[[Lyra]]&amp;quot; und trägt bei Abendunterhaltungen auch eigenes vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== in Haft ==&lt;br /&gt;
May bläst Althorn ([[Schloss Osterstein]]).&lt;br /&gt;
Er arrangiert auch Musikstücke für die vorhandenen Instrumente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise entstanden hier die geistlichen Kompositionen ''Weihnachtscantate'', ''Ostercantate'' und ''Vaterunser''.&lt;br /&gt;
Auf Veranlassung durch [[Johannes Kochta]] spielt May Orgel bei katholischen Gottesdiensten in [[Waldheim]] und arrangiert auch hier Kirchenmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== als Redakteur und freier Schriftsteller==&lt;br /&gt;
Karl May bekommt von seinem Arbeitgeber [[Heinrich Gotthold Münchmeyer]] ein Klavier geschenkt und spielt häufig privat, während sein Freund Münchmeyer Geige dazu spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== spätere Beschäftigung mit Musik ==&lt;br /&gt;
[[Bild:KM_avemaria_noten.gif|thumb|''&amp;quot;Ave Maria&amp;quot;'' - Komposition von Karl May]]&lt;br /&gt;
[[1892]] erwähnt May in einem Schreiben, dass er an einer Oper arbeite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstehen auch das ''[[Ave Maria (Gedicht)|Ave Maria]]'' und weitere Kompositionen, die teilweise unveröffentlicht bleiben. Den Text des ''Ave Maria'' zitiert May u. a. in ''[[Winnetou III (GR9)|Winnetou III]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[14. Juli]] [[1897]] spielt er in [[Komotau]] spontan ''Die Wacht am Rhein'' auf einem Spinett.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-May-Chronik II, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr [[1898]] besuchte [[Carl Jung]] May in [[Radebeul]] und war dort einige Zeit in der [[Villa &amp;quot;Shatterhand.&amp;quot;|Villa &amp;quot;Shatterhand&amp;quot;]] zu Gast, worüber er [[1962]] einen schriftlichen Bericht verfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;enthalten in Karl-May-Chronik II, S. 106 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Darin schrieb er u. a.:&lt;br /&gt;
:''Schon während seines Aufenthalts in meinem Elternhaus hatte er uns bei freier Improvisation eine keineswegs auffällige Fertigkeit im Klavierspiel bewiesen, ohne allerdings eine bemerkenswerte Veranlagung zu künstlerischer Inspiration erkennen zu lassen. Nebenbei erwähnte er, daß er sich auch mit Komponieren beschäftige und z. B. ein von ihm gedichtetes 'Ave Maria' vertont habe. Sein eigentliches großes Vorhaben richte sich darauf, Text und Musik zu einer großen Oper zu schreiben, die Winnetou verherrlichen solle. Angesichts der in seinem Klavierspiel offen zutage getretenen Diskrepanz zwischen Wollen und Können wagte ich die etwas beklommene Frage, ob er sich auch imstande fühle, mit dem Schreiben einer Orchesterpartitur und der Instrumentation neben seiner sonstigen schriftstellerischen Betätigung fertig zu werden. Darauf gab er mir prompt zur Antwort, das besorge ihm ein befreundeter Dresdener Musiker. Auch sonst fanden meine begeisterten Schilderungen von meinen damaligen musikalischen Erlebnissen in der Hofoper, der Hofkirche und Konzerten bei ihm nur geringen Widerhall, da er zu den Werken der großen klassischen Kunst nur ein oberflächliches Verhältnis zu haben schien.''&lt;br /&gt;
In Karl Mays Nachlass fanden sich neben den eigenen Kompositionen auch erworbene Noten von Stücken u. a. von Meyerbeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== im Nachlass erhaltene Kompositionen ==&lt;br /&gt;
*''Ave Maria der Gondolieri am Traghetto della Salute'' (Text von [[Ida von Düringsfeld]])&lt;br /&gt;
*''[[Nottourne]]'' (''Ich will dich auf Händen tragen'')&lt;br /&gt;
*''[[Wanderlied]]'' (Text von [[Uffo Horn]])&lt;br /&gt;
*''[[Serenade]]'' (Bearbeitung einer Melodie von [[Wilhelm Heiser]] / Text von [[August Gebauer]])&lt;br /&gt;
*''[[Warnung (Gedicht)|Warnung]]''&lt;br /&gt;
*''[[Ständchen (Gedicht)|Ständchen]]''&lt;br /&gt;
*''[[Weihnachts-Cantate]]'' (vermutlich in Osterstein entstanden)&lt;br /&gt;
*''[[Oster-Cantate]]'' (Fragment)&lt;br /&gt;
*''[[Vaterunser]]''&lt;br /&gt;
*''[[Die Pantoffelmühle]]''&lt;br /&gt;
*''[[Ave Maria (Gedicht)|Ave Maria]]'' (zwei Varianten)&lt;br /&gt;
*''[[Vergiß mich nicht (Gedicht)|Vergiß mich nicht]]''&lt;br /&gt;
*''[[Nun gehst du hin in Frieden (Gedicht)|Nun gehst du hin in Frieden]]''&lt;br /&gt;
*''[[Ich fragte zu den Sternen (Gedicht)|Ich fragte zu den Sternen]]'' (Fragment)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Finke]]: ''Karl May und die Musik''. In: [[Karl-May-Jahrbuch 1925]]. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/kmjb/finke/1925.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* [[Christoph F. Lorenz]]/[[Hartmut Kühne]]: ''[[Karl May und die Musik (KMV)|Karl May und die Musik]]''. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–Radebeul [[1999]].&lt;br /&gt;
* Steffen König: ''Karl May und die Oper – zwei Bemerkungen''. In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 124]]/[[2000]].&lt;br /&gt;
* Hartmut Kühne: ''Vertonungen''. In: [[Gert Ueding]] (Hrsg.): ''[[Karl-May-Handbuch]]''. Verlag Königshausen &amp;amp; Neumann Würzburg [[2001]], S. 483–487. ISBN 3-8260-1813-3&lt;br /&gt;
* Peter Kainrath: ''Karl May und die Orgel''. In: [[Wiener Karl-May-Brief  Heft 2-3/2006]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographie|Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MVSIS SACRVM| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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