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	<title>Herwarth Walden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<title>SabineD.: /* Herwarth Walden und Karl May */</title>
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		<updated>2011-12-10T17:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herwarth Walden und Karl May&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Herwarth Walden''', eigentlich '''Georg Lewin''' (* [[16. September]] [[1878]] in [[Berlin]]; † [[31. Oktober]] [[1941]] bei Saratow), war ein [[Deutschland|deutscher]] Schriftsteller, Verleger, Galerist, Musiker und Komponist. Walden war einer der wichtigsten Förderer der deutschen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Die Dichterin Else Lasker-Schüler war seine erste Ehefrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Biographisches ===&lt;br /&gt;
Lewin, der einer wohlhabenden [[Judentum|jüdischen]] Familie entstammte, studierte in seinen Jugendjahren Komposition und Klavier in Berlin und Florenz. Sein musisches Talent und die von ihm gewählte künstlerische Ausbildung distanzieren ihn früh von der großbürgerlichen Welt seines Elternhauses. Er schrieb Lyrik und Prosa und war Kritiker für Literatur, Musik und Kunst. [[1903]] gründete er den &amp;quot;Verein für Kunst&amp;quot;, dem in den Folgejahren eine große Zahl bedeutender Schriftsteller angehören wird. Am [[30. November]] 1903 heiratete Lewin Else Lasker-Schüler, von der er [[1912]] wieder geschieden wurde. Lasker-Schüler verdankte Lewin sein Pseudonym ''Herwarth Walden'', inspiriert durch Henry Thoreaus Roman ''Walden; or, Life in the Woods'' (1854).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1910]] bis [[1932]] gab Walden die Zeitschrift ''Der Sturm'' heraus, die er zusammen mit Alfred Döblin begründet hatte und die von da an eine der wichtigsten Publikationen des Expressionismus sein wird. Im Jahre 1910 kam auf Waldens Anregung Oskar Kokoschka nach Berlin und arbeitete an der Zeitschrift mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 heiratete Walden die schwedische Malerin Nell Roslund und betätigte sich in der Folgezeit verstärkt als Galerist. So betrieb er die sogenannte &amp;quot;Sturm-Galerie&amp;quot;, in der ab 1912 unter anderem Bilder des Blauen Reiters und des italienischen Futurismus zu sehen waren. Daneben gründete er weitere künstlerische Institutionen, die allesamt den avantgardistischen Geist des ''Sturms'' atmen (Kunstschule, Bühne etc.). Er entdeckte neue Talente wie Georg Schrimpf und Maria Uhden und förderte sie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kontrastveranstaltung zur Sonderbundausstellung, die 1912 in Köln ausgerichtet worden war, fand vom [[2. April]] bis zum [[1. Dezember]] [[1913]] die von Walden ausgerichtete Ausstellung moderner Kunst des Ersten Deutschen Herbstsalons in der Potsdamer Straße 75, statt, unweit seiner Galerie ''Der Sturm'' in der Potsdamer Straße 134&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1919]] wurde Walden Mitglied der Kommunistischen Partei. [[1924]] ließ sich Walden von seiner zweiten Frau scheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1932]] heiratete Walden erneut und verließ, nachdem diese Ehe aufgrund des Einflusses der Gestapo geschieden wurde und angesichts des aufziehenden Nationalsozialismus, anschließend Deutschland. Er begab sich nach [[Moskau]], wo er als Lehrer und Verleger arbeitete. Seine Sympathien für die Avantgarde weckten allerdings schnell das Misstrauen der stalinistischen Sowjetregierung und Walden musste sich wiederholt gegen eine Gleichsetzung von Avantgarde und Faschismus publizistisch zur Wehr setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walden starb im [[Oktober]] des Jahres 1941 in einem sowjetischen Gefängnis bei Saratow. Die Feststellung seines Todeszeitpunktes erfolgte durch den Suchdienst des Roten Kreuzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliographisches ===&lt;br /&gt;
* ''Der Sturm'' (Zeitschrift, 1910–1932)&lt;br /&gt;
* ''Dafnislieder'' für Gesang und Klavier (1910)&lt;br /&gt;
* ''Das Buch der Menschenliebe'' (Roman, 1916)&lt;br /&gt;
* ''Die Härte der Weltenliebe'' (Roman, 1917)&lt;br /&gt;
* ''Das Begriffliche in der Dichtung'' (Essay, 1918; [http://www.uni-duisburg-essen.de/lyriktheorie/texte/1918_walden.html Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* ''Kind'' (Drama, 1918)&lt;br /&gt;
* ''Menschen'' (Drama, 1918)&lt;br /&gt;
* ''Unter den Sinnen'' (Roman, 1919)&lt;br /&gt;
* ''Die neue Malerei'' (Essays, 1920)&lt;br /&gt;
* ''Glaube'' (Drama, 1920)&lt;br /&gt;
* ''Einblick in Kunst'' (1920)&lt;br /&gt;
* ''Sünde'' (Drama, 1920)&lt;br /&gt;
* ''Die Beiden'' (Drama, 1920)&lt;br /&gt;
* ''Erste Liebe'' (Drama, 1920)&lt;br /&gt;
* ''Letzte Liebe'' (Drama, 1920)&lt;br /&gt;
* ''Im Geschweig der Liebe'' (Gedichte, 1925) &lt;br /&gt;
* ''Kreidefelsen Rügen'' (Ölgemälde, 1937)&lt;br /&gt;
* ''Vulgär-Expressionismus'' (Essay, 1938)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herwarth Walden und Karl May ==&lt;br /&gt;
{{tmm-Leben}}&lt;br /&gt;
In seiner Zeitschrift ''Der Sturm'' veröffentlichte Walden im [[Mai]] [[1910]] [[Rudolf Kurtz]]' ''Offenen Brief an Karl May''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Klußmeier]]/[[Hainer Plaul]]: ''[[Karl May und seine Zeit]]. Bilder, Dokumente, Texte. Eine Bildbiografie.'' [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2007]], insb. S. 571. ISBN 978-3-7802-0181-2&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Herwarth_Walden Wikipedia].&lt;br /&gt;
* Der Eintrag bei der [https://portal.d-nb.de/opac.htm?query=Woe%3D118770950&amp;amp;method=simpleSearch Deutschen National-Bibliothek].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Walden, Herwarth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller|Walden, Herwarth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SabineD.</name></author>
		
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