<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Reimann</id>
	<title>Hans Reimann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Reimann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Hans_Reimann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-10T21:47:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.0</generator>
	<entry>
		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Hans_Reimann&amp;diff=185852&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Hans_Reimann&amp;diff=185852&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-08-25T15:47:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Hans Reimann''', eigentlich '''Albert Johannes Reimann''' (* [[18. November]] [[1889]] in [[Leipzig]]; † [[13. Juni]] [[1969]] in Schmalenbeck bei [[Hamburg]]), war ein humoristischer Schriftsteller, Kabarettist, Dramatiker und Drehbuchautor. Er verwendete zahlreiche [[Pseudonym]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Schulzeit absolvierte er in Leipzig eine Grafikerausbildung, besuchte die Kunstakademie in [[München]] und studierte Deutsche Philologie und Kunstgeschichte. Seit [[1925]] lebte er in [[Berlin]]. Er arbeitete für verschiedene satirische Zeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Reimanns literarisches Schaffen kreist um zwei Pole: Zum einen um die Eigenheiten der deutschen Sprache, mit der er in seinen &amp;quot;Grotesken&amp;quot; dadaistisches Allotria treibt, zum anderen um die humoristischen Aspekte des Alltagslebens. Er war erklärter Gegner der Nationalsozialisten. Der [[1931]] groß angekündigte (parodistische) [[Roman]] &amp;quot;Mein Krampf&amp;quot; wurde allerdings doch nicht veröffentlicht.&lt;br /&gt;
Er konnte in der NS-Zeit unter Pseudonym arbeiten, wurde aber nach dem Krieg – u.a. von [[Carl Zuckmayer]] – teilweise heftig und ungerechtfertigt angegriffen.&lt;br /&gt;
Zu Lebzeiten konnte er sich aber gegen alle Diffamierungen [[gericht]]lich wehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde er vor allem durch seine Gymnasialsatiren und durch die – zuerst im Kabarett vorgetragenen – ''Sächsischen Miniaturen'', in denen er Geschichte und Alltag seiner [[Sachsen|Heimat]] in sächsischer Mundart darstellte. Auch Parodien über Erfolgsautoren wie [[Hedwig Courths-Mahler]], Edgar Wallace, [[Karl May]], den Anti[[Judentum|semiten]] Artur Dinter und den späteren NS-Autor Hanns Heinz Ewers machten ihn bekannt.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Heinrich Spoerl verfasste er den Schulroman ''Die Feuerzangenbowle''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimann machte sich außerdem einen Namen durch zahlreiche Stadt- und Reisebeschreibungen, als Drehbuchautor, Literaturkritiker und durch seine [[Autobiografie]] ''Mein blaues Wunder'' ([[1959]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hans Reimann und Karl May ==&lt;br /&gt;
Reimann veröffentlichte [[1923]] den Text ''Joe und Charlie oder die Filmaufnahme. Parodie nach Karl May'' (in ''Von Karl May bis Max Pallenberg in 60 Minuten'', Kurt-Wolff-Verlag, München 1923), in der Mays Schreibweise und die Omnipotenz des [[Ich-Erzähler]]s nachempfunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ''Brauchtum'' schildert er im Stil einer Anekdote eine Szene, bei der May [[1910]] von seiner Frau [[Klara May|Klara]] aus dem [[Radebeul]]er Ratskeller durchaus taktvoll nach Hause zurückbeordert worden sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Wahrheitsgehalt der Anekdote ist nicht belegt und auch nicht belegbar; für die vorgeblichen Zeugen der Szene – neben [[Sascha Schneider]] auch [[Eduard Fuchs]] – ist 1910 kein derartiger Kontakt zu May nachgewiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Autobiografie berichtete er über den Besuch der [[Indianerehrung 1928|Sarassani-Indianer]] [[1928]] in Radebeul.&amp;lt;ref&amp;gt;Reimann: ''Mein blaues Wunder'', S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Gelegenheit war er Mitglied der &amp;quot;Kaffeetafel&amp;quot; Klara Mays.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimann schrieb über May:&lt;br /&gt;
:''De mortius nil nisi bene. Warum eigentlich? Um dereinst auch selber möglichst gut abzuschneiden? Gesetzt den Fall, Karl May wäre noch am Leben: wahrscheinlich schriebe ich sehr nett über ihn. Denn man müßte ihn in Schutz nehmen. Kübelweise bewarfen ihn Pharisäer mit Dreck ... Er war ein Phantast. Er war ein Illusionist. Er war – in seiner Art – ein Dichter. Und es ist wirklich wahr, daß er an traumhafter Benommenheit litt, sobald er die Feder zur Hand nahm. Und oft auch ohne Feder.''&amp;lt;ref&amp;gt;Litterazzia, München [[1952]], S. 271, 274.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke mit May-Bezug ===&lt;br /&gt;
* ''Brauchtum'', [[1922]]. (Nachdruck in: ''Karl Mays Spuren in der Literatur'', [[SoKMG Nr. 70]]/[[1987]]; weiterer Nachdruck in ''[[Old Shatterhand läßt grüßen]]'', [[1992]])&lt;br /&gt;
* ''Joe und Charlie oder die Filmaufnahme'', 1923.&lt;br /&gt;
* ''Der wirkliche Karl May''. In: ''Karl Mays Spuren in der Literatur IV'', [[SoKMG Nr. 85]]/[[1990]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Fritz Prüfer]] veröffentlichte im [[Karl-May-Jahrbuch 1924]] als Replik auf ''Von Karl May bis Max Pallenberg'' den Text ''Mein lieber Hans Reimann!'', in dem er von einem Traum berichtet, in dem im [[Wilder Westen|Wilden Westen]] auf Reimann traf und mit ihm über seine Karl-May-Parodie sprach. Abschließend schlug er ihm vor, als offensichtlicher May-Sympathisant doch einmal etwas für die [[Karl-May-Jahrbücher]] zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Reimann: ''Mein blaues Wunder'' (Autobiografie). Paul List Verlag 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter Sudhoff: ''Winnetou und Winder''. In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 71]]/1987.&lt;br /&gt;
* Klaus-Jürgen Behrchen: ''Scharlih im sächsischen Wortwald. Karl May in den Parodien von Hans Reimann''. In: Sächsisches Tageblatt, [[Dresden]], [[18. Februar]] [[1989]].&lt;br /&gt;
* [[Rudi Schweikert]]: ''Von Befour nach Sitara – in Begleitung der Wilden Jagd''. In: [[Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1994]].&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]] (Hrsg.): ''Hans Reimann''. In: [[Die blaue Schlange]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–Radebeul [[2004]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hans-reimann.de/ Homepage der Nachlassverwaltung].&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der großen [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Reimann_(Autor) Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller|Reimann, Hans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eintrag im Gästebuch|Reimann, Hans]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
	</entry>
</feed>