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	<title>Familie von Amelunxen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Familie_von_Amelunxen&amp;diff=184754&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin am 9. März 2019 um 12:22 Uhr</title>
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		<updated>2019-03-09T12:22:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Emil von Amelunxen''' und seine Frau '''Wilhelmine geborene Freiin Spiegel von und zu Peckelsheim''' (*&amp;amp;nbsp;[[1839]]; †&amp;amp;nbsp;[[1916]]) waren die Eltern des Forstassessors '''&amp;lt;u&amp;gt;Adolf&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm Paul Freiherr von Amelunxen''' (*&amp;amp;nbsp;[[1866]]; †&amp;amp;nbsp;[[1957]]) und der '''&amp;lt;u&amp;gt;Maria&amp;lt;/u&amp;gt; Elisabeth Charlotte Baroness von Amelunxen''' (* [[18. Februar]] [[1882]]; † [[28. Juni]][[1957]]). Sie lebten im westfälischen Peckelsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August von Amelunxen war der Bruder von [[Antonie Witting]] und somit der Schwager von [[Ernst Witting]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie von Amelunxen und Karl May ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wer ists der dieses Buch nun weitergiebt.jpg|thumb|Gedichthandschrift]]&lt;br /&gt;
Die am [[2. Februar]] [[1901]] verstorbene Antonie Witting wurde am [[5. Februar]] in [[Radebeul]] mit katholischer Zeremonie beigesetzt. [[Karl May]] und seine erste Frau [[Emma Pollmer|Emma]] waren bei der Bestattung zugegen und lernten dort deren Nichte Maria von Amelunxen kennen. Wie aus einer Notiz Mays hervorgeht, überreichte er ihr ein Exemplar seines Gedichtbands ''[[Himmelsgedanken]]'', das der Verstorbenen gehörte. Auf ihren Wunsch hin trug er folgenden [[Wer ists, der dieses Buch nun weitergiebt? (Gedicht)|Vers]] ein:&lt;br /&gt;
:''Wer ists, der dieses Buch nun weitergiebt?&lt;br /&gt;
:''Die Selge ist es, der Verfasser nicht.&lt;br /&gt;
:''Sie ists, die nun mit Himmelsliebe liebt&lt;br /&gt;
:''Und dieses Buchs Gedanken zu Euch spricht.&lt;br /&gt;
:''O, hört die Stimme, die herniederklingt&lt;br /&gt;
:''Und aus dem Paradies Euch Grüße bringt!''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik II'', S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marias Bruder, Adolf von Amelunxen, schrieb am [[12. März]] einen Brief an Karl May und dankte ihm darin für seine ''liebenswürdige Unterstützung und Güte'' nach dem Ableben seiner Tante. Weiterhin bat er May, die ''Pflegschaft für das Vermögen'' der Verstorbenen zu übernehmen:&lt;br /&gt;
:''Ich weiß nun wohl, welches Opfer Sie bringen durch Antritt des Amtes. Allein dennoch kann ich nicht wünschen, daß Sie die Pflegschaft ablehnen. Wie oft habe ich in den letzten Tagen des Zusammenseins mit meiner lieben Tante bemerkt, welch' großes Vertrauen die Verstorbene zu Ihnen hegte. Ich wüßte auch keinen Besseren, dem die selige Tante die Sorge für ihren Liebling'' [nämlich ihren Enkel [[Curt Witting]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ''hätte anvertrauen können.'' [...] ''Übrigens hätten Sie, soweit ich weiß, nur die Verwaltung des Vermögens – nicht die Sorge für die Person des Enkels – zu übernehmen. Letztere liegt dem Vormund ob, zu welchem'' [...] ''Herr [[Gustav Meyer]] in [[Düsseldorf]] bestellt ist.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik II'', S. 442 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem Verleger [[Friedrich Ernst Fehsenfeld]] berichtete Karl May am [[1. Juli]] von dieser Angelegenheit:&lt;br /&gt;
:''Dabei war seit [[Januar]] meine Zeit durch die Regulirung einer [[Erbe(n)|Erbschaftssache]] außerordentlich in Anspruch genommen. Es starb ein reicher Freund von mir'' &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[Ernst Witting]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;''. Ich hatte die Erbschaft zu reguliren, den Nachlaß, Bibliothek etc. zu ordnen und zu verkaufen, und da mein Mündel'' [Curt Witting]'', der Universalerbe, in [[Bonn|Godesberg]] am [[Rhein]]e, andere Verwandten aber in Düsseldorf'' [Gustav Meyer] ''und Westfalen'' [Adolf von Amelunxen] ''wohnen, so gab es ein oftmaliges Hin und Her, daß ich für etwas Anderes nicht zu haben war.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik II'', S. 468.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige bekannte Schreiben Maria von Amelunxens an Karl May datiert auf den [[13. Oktober]] 1901. Darin bemerkte sich, dass sie sich ''oft und gerne'' an Karl und Emma May erinnert und bat um eine ''gewisse Summe'' aus dem May anvertrauten Vermögen, um ''h[ei]l[ige] Messen'' für die ''Seelenruhe'' von ''Tante Toni'' [Antonie Witting] lesen lassen zu können. Weiterhin fügte Maria an:&lt;br /&gt;
:''Welche unendliche Mühe mögen Sie gehabt haben, bei Erledigung der verwickelten Angelegenheit, welche Sie meiner guten Tante wegen, so großmütig übernahmen!''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik II'', S. 498.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Mays Antwort darauf ist nicht bekannt, ebenso wenig eine weitere Korrespondenz zwischen May und denen von Amelunxen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] II''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken|Sonderband zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2005]].  ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eintrag [http://de.wikipedia.org/wiki/Amelunxen_%28Adelsgeschlecht%29 Amelunxen (Adelsgeschlecht)] in der Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chronik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Amelunxen, von]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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