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	<title>Ein wohlgemeintes Wort - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Ein_wohlgemeintes_Wort&amp;diff=180564&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermesmeier am 13. Juni 2018 um 08:29 Uhr</title>
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		<updated>2018-06-13T08:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''''Ein wohlgemeintes Wort''''' ist ein Aufsatz von [[Karl May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Text erschien erstmals im [[September]] [[1882]] im Stolpener ''[[Neuer deutscher Reichsbote|Neuen deutschen Reichsboten für 1883]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;Richter/Wehnert, S. 22 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende [[1884]] bot Karl May diesen Text auch [[Joseph Kürschner]] (vergeblich) als Nachdruck für dessen ''Deutsche Schriftsteller-Zeitung'' an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] I''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken|Sonderband zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2005]], S. 310. ISBN 978-3-7802-0170-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sammelband ''Ein wohlgemeintes Wort'' des Gauke-Verlags ([[1994]]) findet sich ein [[Reprint]] der Erstfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ''[[Karl May's Gesammelte Werke|Gesammelten Werken]]'' ist der Text seit [[1997]] in modernisierter Fassung in Band 79 ''[[Old Shatterhand in der Heimat (GW79)|Old Shatterhand in der Heimat]]'' zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
In seinem Aufsatz beschäftigt sich May mit der Wirkung von Büchern, besonders solchen mit &amp;quot;''giftigem''&amp;quot; Inhalt. Ähnliche Ausführungen darüber finden sich in späteren Werken, wie in seiner [[Mein Leben und Streben|Autobiografie]] und verschiedenen Polemiken.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise in ''[[Die Schundliteratur und der Früchtehunger]]'' oder ''[[Die Schund- und Giftliteratur und Karl May, ihr unerbittlicher Gegner]]''.&amp;lt;/ref&amp;gt; Formulierungen wie&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;es ist die Pflicht eines jeden wohldenkenden Menschen, auch Andere an den Erfahrungen, welche er in seinem Kreise gemacht hat, Theil nehmen zu lassen&amp;quot;''&lt;br /&gt;
legen nahe, dass May dabei hauptsächlich eigene Lektüre-Erlebnisse verarbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Graf]]: ''Lektüre und Onanie. Das Beispiel des jungen Karl May, sein Aufenthalt auf dem Seminar in Plauen (1860/61) – und die Früchte der Phantasie''. In: ''[[Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1998]]'', S. 87. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/jbkmg/1998/84.htm Onlinefassung])&amp;lt;/ref&amp;gt; In den späteren Werken hat May auf eine hier stattfindende Auseinandersetzung mit Literatur erotischerer Art – und deren Folgen (vgl. die [[Onanie-Affäre]]) – wohl aus taktischen Gründen verzichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Graf, S. 109–112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell kann man feststellen, dass May sich den damaligen sehr rigiden Normen unterwarf – mit einer Ausnahme:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Bemerkenswert an Karl Mays früher Lektürepolemik scheinen mir ''[...]'' vor allem noch zwei Punkte zu sein: zum einen der hohe Grad seiner Anpassung an die herrschenden bürgerlichen Normen ''[...]'', und zum anderen das – für ihn freilich entscheidende – Feld, für das er diese Anpassungsleistung offenbar nicht mehr zu erbringen bereit war: nämlich das der Phantasie.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Graf, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter zetert May gegen den zeitgenössischen [[Kolportage]][[roman]] und das davon profitierende Verlags- und Leihbibliotheksgewerbe. Pikanterweise begann er in der Zeit, in der ''Ein wohlgemeintes Wort'' geschrieben und veröffentlicht wurde, mit seiner Kolportagearbeit für [[Heinrich Gotthold Münchmeyer|Münchmeyer]], allerdings unter [[Pseudonym]].&amp;lt;ref&amp;gt;''[[Karl-May-Handbuch]]'', S. 462 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Richter]]/[[Jürgen Wehnert]]: ''Einleitung.'' In: Karl May: ''Ein wohlgemeintes Wort. Frühe Texte aus dem &amp;quot;Neuen deutschen Reichsboten&amp;quot; 1872–1886.'' Veröffentlichungen aus dem Karl-May-Archiv Band 2. Gauke Verlag Lütjenburg 1994, S. 5–28, insb. S. 17–20. ISBN 3-87998-631-2&lt;br /&gt;
* [[Christoph F. Lorenz]]: ''Der Schriftsteller Karl May in der Heimat. Beiträge für den Stolpener Neuen deutschen Reichsboten''. In: ''Old Shatterhand in der Heimat.'' Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 1997, S. 290–294. ISBN 3-7802-0079-1&lt;br /&gt;
* [[Helmut Schmiedt]]: ''Ein wohlgemeintes Wort.'' In: [[Gert Ueding]] (Hrsg.): ''Karl-May-Handbuch.'' Verlag Königshausen &amp;amp; Neumann GmbH, Würzburg [[2001]], S. 462–464. ISBN 3-8260-1813-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der Originaltext online auf den Seiten der [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/aufsatz/wort/ein-wohlgemeintes-wort.php Karl-May-Gesellschaft].&lt;br /&gt;
* Der Eintrag in der [http://karl-may-buecher.de/textdetails.php?_id=209 Bücherdatenbank].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hermesmeier</name></author>
		
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