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	<title>Ein einzig Mal in meinem Leben (Gedicht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-03T20:34:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Ein_einzig_Mal_in_meinem_Leben_(Gedicht)&amp;diff=181007&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T14:04:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''''Ein einzig Mal in meinem Leben''''' ist ein [[Gedichte|Gedicht]] von [[Karl May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
:''Ein einzig Mal in meinem Leben&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Möcht ich anbetend vor Dir stehn&lt;br /&gt;
:''Und Dir, mein Engel, ohne Beben&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''In's himmlisch schöne Antlitz sehn – –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Nur einmal möcht ich niederknieen,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Die Stirn auf Deine Hand geneigt,&lt;br /&gt;
:''Und dann getröstet weiter ziehen,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Ob auch mein Lebensstern erbleicht – –!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Daran hab' ich ja genug für's Leben,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Stirbt es auch hin, geht es auch ein,&lt;br /&gt;
:''Ich will mich gern zufrieden geben,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Denn ohne Dich kann ich nicht sein!''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: ''Der verlorne Sohn.'' In: ''[[Karl Mays Werke (Digitale Bibliothek)|Karl Mays Werke]]'', S. 21633–21635 (vgl. KMW-II.19, S. 1453 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgeschichte ==&lt;br /&gt;
In Karl Mays [[Kolportage]][[roman]] ''[[Der verlorne Sohn]]'' ([[1884]]–[[1886]]) ist das Gedicht in der ''3. Abtheilung: Die Sclaven der Schande'' im 1. Kapitel ''Ein Magdalenenhändler'' zu finden. Hier rezitiert es Oberleutnant [[Walther von Hagenau]], der es auch gedichtet hat, im Kreise seiner Kameraden:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Hm! Es ist meine erste Arbeit auf diesem Gebiete.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Schämst Du Dich etwa?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Nein, aber ich erröthe züchtig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Das ist ein gutes Zeichen. Das beweist, daß Du noch Blut und Schamgefühl im Leibe hast. Also, lies vor!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Unter vier Augen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''Dagegen erhoben alle Anderen lauten Einspruch.&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Gut,&amp;quot; sagte er. &amp;quot;Wenn mein Märtyrerthum ein so vollendetes sein soll, so muß ich mich fügen. Dort liegt der Zettel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''Er ging nach einem Seitentische und nahm einen Zettel.&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Es ist der Versuch eines schüchternen Jünglings. Ich bitte um Nachsicht, meine Herren! Also hört!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''Er las:&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''&amp;quot;Ein einzig Mal in meinem Leben'' [...]&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Er bebt! Er hat gebebt!&amp;quot; wurde er unterbrochen. &amp;quot;Er hat sich also gefürchtet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und noch dazu vor einem himmlisch schönen Antlitze!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Vor einem Engel! Und welche Bescheidenheit! Er wünscht nichts, als nur ein einziges Mal vor ihr stehen zu dürfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und sie ansehen zu dürfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Oho! sagte Hagenau. &amp;quot;So ist's nicht gemeint! Mit dem 'vor ihr stehen' bin ich nicht zufrieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Was sonst noch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Das sollt Ihr sogleich erfahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''Er las weiter:&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''&amp;quot;Nur einmal möcht ich niederknieen,'' [...]&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Hört! Hört! Niederknieen will er!&amp;quot; lachte man.&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und die Stirn auf ihre Hand neigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sie soll ihm ein Bischen hinter die Ohren krabbeln, wie man es zuweilen mit einem folgsamen Pudel thut!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Ja. Und von diesem Krabbeln getröstet und beruhigt, zieht er dann weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und setzt das Lorgnon auf, um hinauf an's Firmament zu blicken, an welchem sein Lebensstern ausgeblasen wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Hagenau, Du bist unheilbar!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Möglich,&amp;quot; antwortete er sehr ernst. &amp;quot;Aber dieses vor ihr Stehen und dieses Knieen hat mich befriedigt; das beweise ich durch die letzten Zeilen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''Er gab ihnen noch Folgendes zu hören:&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''&amp;quot;Daran hab' ich ja genug für's Leben,'' [...]&lt;br /&gt;
:''Er legte das Blatt wieder von sich, wendete sich mit trauriger Miene an Den, der den Arzt fingirt hatte und fragte:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Hast Du aufmerksam zugehört?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Was sagst Du dazu?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Wozu? Zum Gedichte oder zu Deinem Zustande?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Zu Beiden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Nun, Dein Zustand ist sehr schlimm, das Gedicht ist aber noch bedeutend jämmerlicher.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Das tröstet mich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Wieso?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Ich befinde mich doch weit mehr in Gefahr, wenn mein Zustand noch jämmerlicher wäre als das Gedicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Das ist freilich richtig! Es scheint also Rettung möglich zu sein!&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: ''Der verlorne Sohn.'' In: ''Karl Mays Werke'', S. 21633–21636 (vgl. KMW-II.19, S. 1452–1454).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hedwig Pauler]] geht davon aus, dass May möglicherweise durch [[Heinrich Heine]]s Gedicht Nr. 25, Strophe 2, aus der ''Heimkehr'' zu diesem Poem angeregt wurde. Bei Heine heißt es:&lt;br /&gt;
:''Nur einmal noch möcht' ich dich sehen,&lt;br /&gt;
:''Und sinken vor dir aufs Knie,&lt;br /&gt;
:''Und sterbend zu dir sprechen:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Madam, ich liebe Sie!&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Pauler: ''Deutscher Herzen Liederkranz'', S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aktuelle Ausgaben ==&lt;br /&gt;
Aktuelle Ausgaben des Romans ''Der verlorne Sohn'' sind in der Bücherdatenbank zu finden:&lt;br /&gt;
* [http://karl-may-buecher.de/textdetails.php?_id=15&amp;amp;_mitcover=J Erstsatz]&lt;br /&gt;
* [http://karl-may-buecher.de/textdetails.php?_id=239&amp;amp;_mitcover=J Fischer-Ausgabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hedwig Pauler]]: ''Deutscher Herzen Liederkranz.'' [[Materialien zur Karl-May-Forschung]] Band 18. Ebermannstadt [[1996]], insb. S. 72, Nr. 153. ISBN 3-921983-27-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der Roman ''Der verlorne Sohn'' auf den Seiten der [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/roman/sohn/index.htm Karl-May-Gesellschaft].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte|Einzig Mal In Meinem Leben, Ein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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