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	<title>Des Kindes Ruf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-12T00:19:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Des_Kindes_Ruf&amp;diff=182951&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermesmeier: 2 Weblinks angepasst</title>
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		<updated>2018-09-23T21:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 Weblinks angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Personal|1=[[Eduard Fährmann]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Frau Fährmann (Des Kindes Ruf)|Frau Fährmann]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Großmutter Fährmann]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Paul Fährmann]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Franz Hilbert]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Kurt Hilbert]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Minna]]&lt;br /&gt;
|2=[[Oberdorf]] im [[Erzgebirge]]&amp;lt;br&amp;gt;nahegelegenes [[Zuchthaus]]}}&lt;br /&gt;
'''''Des Kindes Ruf. Eine Geschichte aus dem Erzgebirge von Karl May''''' ist eine frühe [[Erzgebirgische Dorfgeschichten|erzgebirgische Dorfgeschichte]] [[Karl May]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Erzählung wurde erstmals [[1878]] in der Zeitschrift ''[[Weltspiegel]]'' veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Plaul/Klußmeier, S. 49, Nr. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1879|Ein Jahr darauf]] folgte der satzgleiche Abdruck in dem parallel erscheinenden Blatt ''[[Deutsche Boten]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;Plaul/Klußmeier, S. 54, Nr. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1880]] erschien der Text ein weiteres Mal in den ''Deutschen Boten''.&amp;lt;ref&amp;gt;Plaul/Klußmeier, S. 68 f., Nr. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[1881]] erschien ein Wiederabdruck unter dem Titel '''''Des Kindes Ruf. Eine Erzählung aus dem Erzgebirge von Karl Hohenthal''''' in der Zeitschrift ''[[Für alle Welt!]]''&amp;lt;ref&amp;gt;Plaul/Klußmeier, S. 84, Nr. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hier benutzte [[Pseudonym]] [[Karl Hohenthal (Pseudonym)|Karl Hohenthal]] hat May mehrfach verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzählung wurde [[1903]] in einer von Karl May selbst leicht [[Recycling|überarbeiteten]] Fassung unter dem Titel ''Der Einsiedel'' in den Band ''[[Erzgebirgische Dorfgeschichten (Buch)|Erzgebirgische Dorfgeschichten]]'' (Belletristischer Verlag [[Dresden]]) aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Plaul/Klußmeier, S. 270 f., Nr. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Veröffentlichung dieses Bandes erfolgte [[1907]] im [[Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;Plaul/Klußmeier, S. 307 f., Nr. 436.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ''[[Karl May's Gesammelte Werke|Gesammelten Werken]]'' ist der Text seit [[1921]] in [[Bearbeitung|bearbeiteter]] Form unter gleichem Titel in Band 43 ''[[Aus dunklem Tann (GW43)|Aus dunklem Tann]]'' zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermesmeier/Schmatz, S. 231–233, Nr. GW43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1974]] veröffentlichte die [[Karl-May-Gesellschaft]] als Privatdruck den Band ''Weltspiegel'' in der Reihe ''Erstdrucke Karl Mays in Faksimile-Ausgaben'', in dem auch ein [[Reprint]] der Erstveröffentlichung enthalten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1977]] veröffentlichte der Olms Verlag [[Hildesheim]]–[[New York]] einen Reprint des Bandes ''Erzgebirgische Dorfgeschichten'' (Fischer-Ausgabe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1978|Ein Jahr später]] erschien im Manfred Pawlak Verlag Herrsching dieser Band im Neusatz unter dem Obertitel ''Der Dukatenhof'' als gebundene Ausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1982]] veröffentlichte der Ueberreuter Verlag eine Lizenzausgabe des Bandes ''Aus dunklem Tann'' in der Reihe ''[[Karl May Taschenbücher]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pawlak-Band wurde [[1983]] als Taschenbuch neu aufgelegt und eine satzgleiche Lizenzausgabe davon [[1992]] im Leipziger Kommissions- und Großbuchhandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Treptower Verlagshaus]] erschien [[1991]] das Taschenbuch ''Abenteuer im Erzgebirge'', das den Text der Erstveröffentlichung in modernisierter Form enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer-Ausgabe der ''Erzgebirgischen Dorfgeschichten'' brachte der [[Karl-May-Verlag]] [[1996]] als Reprint neu heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren veröffentlichte der [[Weltbild Verlag GmbH|Weltbild Verlag]] in der Reihe ''Weltbild Sammler-Edition'' den Sammelband ''Erzgebirgische Dorfgeschichten 1'', der den Text in modernisierter Form beinhaltet. Diese Edition ist eine Lizenzausgabe des [[Verlag Neues Leben|Verlags Neues Leben]], in dem [[2000]] der inhaltsgleiche Band ''Erzgebirgische Dorfgeschichten Band I'' erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2003]] wurde der Erstdruck im Reprint-Band ''[[Old Firehand (Reprint)|Old Firehand]]'' der Karl-May-Gesellschaft wiederveröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[2012]] gab [[Jürgen Seul]] im Hansa Verlag Husum den Sammelband ''Der Traum eines Gefangenen. Justizgeschichten im Werk Karl Mays'' heraus, der den Text ebenfalls enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Eduard Fährmann ist wegen [[Diebstahl]] und [[Unterschlagung]] im Zuchthaus eingesperrt. Seine Frau hat sich von ihm scheiden lassen und beabsichtigt, den Reiterkurt zu heiraten. Ihr Sohn Paul ist ihr dabei im Weg, er wird sehr schlecht behandelt und vernachlässigt, dass es sogar dem Lehrer auffällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knabe macht sich auf den Weg, den Vater zu befreien. In der Nähe des Zuchthauses wird er von einer Wache versehentlich angeschossen; als er zusammenbricht, ruft er verzweifelt nach seinem Vater. Eduard Fährmann hört den Ruf, erkennt an der Stimme sein Kind und erfährt am nächsten Tag, dass sein Sohn angeblich erschossen wurde. Außer sich flieht er aus dem Zuchthaus und eilt in seinen Heimatort Oberdorf, wohin auch der nur verletzte Junge gebracht worden ist. Die Lindenbäuerin Minna hat ihn bei sich aufgenommen, da die Mutter keine Lust hatte, sich um das Kind zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort angekommen entdeckt Eduard zufällig, dass der Reiterkurt damals die Unterschlagung begangen und ihm in die Schuhe geschoben hat, um selbst Fährmanns Frau heiraten zu können. Der Reiterkurt überwältigt den Obergendarmen, der ebenfalls den wahren Täter erkannt hatte, und greift bereits nach einem Beil, als Fährmann dazukommt, ihn überwältigt und fesseln hilft. Der Obergendarm ruft seine Polizisten und lässt Fährmann unter Aufsicht bei seinem Sohn, seiner Mutter und Minna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiterkurt wird verhaftet und überführt, er gesteht und wird arretiert; auch Fährmann wird mitgenommen, aber am selben Tag wieder freigelassen. Happy End.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spiegelung ==&lt;br /&gt;
In der Zuchthausszene verarbeitete Karl May Erinnerungen an seine Haftzeit in [[Waldheim]]. Dementsprechend mit- und einfühlsam sind auch der Alltag des Gefangenen und seine Gedanken geschildert – Passagen, die man in solcher Einfachheit und Eindringlichkeit selten findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzung ==&lt;br /&gt;
1903 erschien eine [[dänische Übersetzungen|dänische Übersetzung]] des Textes unter dem Titel ''Barnets Raab'', die erst [[2013]] vorgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde der Text mit Erlaubnis des Autors von [[Lu Fritsch]] ins [[Englische Übersetzungen|Englische]] übersetzt. Obwohl sie am [[6. Juni]] [[1908]] an Karl May schreibt, dass der Abdruck von ''The Call of the Child'' im ''Novel Magazine'' ''zum Druck gelange'', ließ sich eine Publikation jedoch bisher noch nicht nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hainer Plaul]]: ''[[Illustrierte Karl-May-Bibliographie|Illustrierte Karl May Bibliographie]]. Unter Mitwirkung von [[Gerhard Klußmeier]]''. Edition [[Leipzig]] [[1988]]. ISBN 3-361-00145-5 (bzw.) K. G. Saur [[München]]–[[London]]–[[New York]]–[[Paris]] [[1989]]. ISBN 3-598-07258-9&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hermesmeier]]/[[Stefan Schmatz]]: ''[[Karl-May-Bibliografie 1913-1945]].'' Karl-May-Verlag [[Bamberg]]–[[Radebeul]] 2000. ISBN 3780201577&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hein]]: ''Des Kindes Ruf.'' In: [[Gert Ueding]] (Hrsg.): ''[[Karl-May-Handbuch]].'' Verlag Königshausen &amp;amp; Neumann Würzburg [[2001]], S. 383–385. ISBN 3-8260-1813-3&lt;br /&gt;
* [[Christoph Blau]]: ''Des Kindes Ruf hallt bis nach Dänemark. Früheste Übersetzung einer Karl-May-Dorfgeschichte aufgefunden''. In: ''[[Karl May &amp;amp; Co. Nr. 132]]''/2013. &lt;br /&gt;
{{LitFig}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der Originaltext nach ''Weltspiegel'' online auf den Seiten der [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/erzaehl/humor/laubthaler/die-laubthaler.php Karl-May-Gesellschaft].&lt;br /&gt;
* Der Originaltext nach ''Erzgebirgische Dorfgeschichten'' online auf den Seiten der [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/erzaehl/dorf/dorfgeschichten/erzgebirgische-dorfgeschichten.php#s49 Karl-May-Gesellschaft]. &lt;br /&gt;
* Der Eintrag in der [http://karl-may-buecher.de/textdetails.php?_id=62 Bücherdatenbank].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorfgeschichten|Kindes Ruf, Des]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europa|Kindes Ruf, Des]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hermesmeier</name></author>
		
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