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	<title>Carl Hermann Schwabe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Carl_Hermann_Schwabe&amp;diff=185689&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin am 21. Juli 2019 um 12:46 Uhr</title>
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		<updated>2019-07-21T12:46:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Carl Hermann Schwabe''', meist nur '''C. H. Schwabe''', war ein Buchbindereibesitzer in [[Stuttgart]]. Bei ihm wurden viele der im [[Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld]] erschienenen Bücher, darunter vor allem Werke [[Karl May]]s, gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schwabe stammte ursprünglich aus [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1880]] gründete er in Stuttgart seine Buchbinderei in bescheidenem Maße. Später legte er sich Maschinen zu und übernahm Verlagsarbeiten. Im Jahre [[1885]] kaufte er das Grundstück in der Tübinger Straße 83 in Stuttgart und baute ein Fabrikgebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld II'', S. 12, Anm. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C. H. Schwabe hatte zwei Söhne namens Alfred und Richard&amp;lt;reF&amp;gt;Friedrich Alexander &amp;lt;u&amp;gt;Richard&amp;lt;/u&amp;gt; * 6. Februar 1867 in Leipzig) war ebenfalls Buchbinder.&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Buchbinderei arbeitete außerdem ein '''Otto Schwabe''', der möglicherweise mit der Besitzerfamilie verwandt war.&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld II'', S. 236, Anm. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[1. Juli]] [[1913]] ging die Buchbinderei Schwabe in den Besitz von Bruno Schotte und Albert Heister über.&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld II'', S. 20, Anm. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Carl Hermann Schwabe und Karl May ==&lt;br /&gt;
Im Briefwechsel Karl Mays mit seinem Verleger [[Friedrich Ernst Fehsenfeld]] wurde Schwabe häufig erwähnt. Durch ihn erhielt May z.&amp;amp;nbsp;B. die vertraglich zugesicherten Freiexemplare seiner Werke. Außerdem befasste sich C. H. Schwabe mit den [[Deckelbild / Cover|Deckelbild]]ern, die die Bücher schmückten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste erhaltene Brief des Schriftstellers an den Buchbinder datiert auf den [[25. November]] [[1898]]. Darin äußerte sich Karl May sehr kritisch über das geplante Deckelbild zu Band 25 seiner ''[[Karl May's gesammelte Reiseerzählungen|Gesammelten Reiseerzählungen]]'', ''[[Am Jenseits (GR25)|Am Jenseits]]'':&lt;br /&gt;
:''Ich hatte geglaubt, daß doch wenigstens das Bild dieses Jubiläumsbandes sich über das gewöhnliche Niveau etc. etc. etc. Was sieht man bei andern Werken oft für hübsche, sogar schöne Sachen!''&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld I'', S. 287 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[2. März]] [[1899]] mokierte sich May in einem Brief an Schwabe über eine neue Fassung desselben Bildes:&lt;br /&gt;
:''[[1. März|Gestern]] bekam ich von H[errn] Fehsenfeld das neue Deckenbild. Der sofortige Entschluß war, mir von meinem Freunde, dem Inspector der [[Dresden]]er Gemäldegalerie, selbst eins anfertigen zu lassen&amp;lt;ref&amp;gt;''[[Gustav Otto Müller]] war Historienmaler.''&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn dieser Jubiläumsband ist, wie Sie auch lesen werden, derjenige, auf welchen alle andern zugespitzt waren'' [...]&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld I'', S. 294; dort auch die vorhergehende Anmerkung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer [[Rundreise 1901|Rundreise]] wohnte Karl May mit seiner ersten Frau [[Emma Pollmer|Emma]] und der befreundeten Witwe [[Klara May|Klara Plöhn]] Anfang [[Oktober]] [[1901]] im Stuttgarter Hotel Marquart. Bei diesem Aufenthalt besuchte er auch die Buchbinderei Schwabe, um die Herausgabe seiner anonymen Broschüre ''[[&amp;quot;Karl May als Erzieher&amp;quot; und &amp;quot;Die Wahrheit über Karl May&amp;quot;]]'' vorzubereiten. Am [[12. Oktober]] informierte er Fehsenfeld telegrafisch von diesem Besuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik II'', S. 497 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den [[16. Juni]] [[1904]] datiert ein Brief C. H. Schwabes an Friedrich Ernst Fehsenfeld, in dem von den ''Musterdecken'' zu [[Sascha Schneider]]s Titelbildern ''[[Friede auf Erden (Schneider)|Und Friede auf Erden]]'', ''[[Christus oder Muhammed (Schneider)|Orangen und Datteln]]'' sowie ''[[Winnetou III (Schneider)|Winnetou III]]'' die Rede ist.&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld I'', S. 442.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Brief sandte Fehsenfelds Mitarbeiter [[Sebastian Krämer]] [[17. Juni|einen Tag später]] an May weiter und kündigte an, dass der Verleger und der Buchbinder den Schriftsteller ''eventuell'' besuchen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld I'', S. 443-445.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[2. Oktober]] [[1909]] schrieb Otto Schwabe – gewiss im Auftrag C. H. Schwabes – an Fehsenfeld einen Brief, in dem es heißt:&lt;br /&gt;
:''Das [[Marah Durimeh (Schneider)|Titelbild]]'' [zu ''[[Ardistan und Dschinnistan I (GR31)|Ardistan und Dschinnistan I]]'' und ''[[Ardistan und Dschinnistan II (GR32)|II]]''] ''ist leider wieder eine Sascha-Schneider-Zeichnung, die wie Sie ja wissen keinen Anklang &amp;amp; Absatz finden.''&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld II'', S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückfahrt von einer [[Kurreise 1911|Kurreise]] machten Karl May und seine zweite Ehefrau Klara am [[27. Juli]] [[1911]] Zwischenstation in Stuttgart, wo sie sich mit dem Buchdrucker [[Felix Krais]] und mit C. H. Schwabe treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 480.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Curt Hauschild]], der im Jahre 1911 von Fehsenfeld den Verlag der Mayschen Werke übernehmen wollte, besprach sich diesbezüglich auch mit Schwabe und machte umfangreiche Notizen dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;May: ''Briefwechsel mit Fehsenfeld II'', S. 300-313.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] II'' bis ''V''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2005]]/[[2006]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
* Dieter Sudhoff (Hrsg.): ''[[Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld I (GW91)|Karl May: Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld I (1891-1906).]]'' Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul [[2007]].&lt;br /&gt;
*Dieter Sudhoff/Hans-Dieter Steinmetz (Hrsg.): ''[[Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld II (GW92)|Karl May: Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld II (1907-1912).]]'' Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul [[2008]].&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Schwabe, Carl Hermann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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