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	<title>Am Jenseits (Schneider) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-09T23:24:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Am_Jenseits_(Schneider)&amp;diff=137631&amp;oldid=prev</id>
		<title>Uwe L.: Textersetzung - „Villa 'Shatterhand.'“ durch „Villa &quot;Shatterhand.&quot;“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Am_Jenseits_(Schneider)&amp;diff=137631&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2012-07-30T12:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „Villa &amp;#039;Shatterhand.&amp;#039;“ durch „Villa &amp;quot;Shatterhand.&amp;quot;“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SS Am Jenseits.jpg|thumb|300px|Deckelbild ''Am Jenseits'']]&lt;br /&gt;
'''''Am Jenseits''''', auch '''''An der Pforte des Jenseits''''' genannt, ist das [[Deckelbild / Cover|Deckelbild]] [[Sascha Schneider]]s zu [[Karl May]]s [[Am Jenseits (GR25)|gleichnamiger Reiseerzählung]]. Als Titelbild schuf Schneider ''Am Jenseits'' in den ungefähren Maßen 66 x 40 cm und signierte es unten rechts mit ''Sascha Schneider''. Vom später entstandenen Ölgemälde gab es drei Fassungen in verschiedenen Größen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Zeichnung ===&lt;br /&gt;
Am [[9. Januar]] [[1905]] schrieb Sascha Schneider einen Brief in englischer Sprache an Karl May, in dem er seinen Plan bezüglich der Deckelbilder bekannt gab. Nach Aufzählung dreier anderer heißt es da zu obigem Bild:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Am Jenseits&amp;quot; one volume, one leaf. Together 4 leaves, which I will terminate as quick as possible.'' [...]''&amp;lt;ref&amp;gt;[...] ''&amp;quot;Am Jenseits&amp;quot; ein Band, ein Blatt. Zusammen 4 Blätter, die ich so schnell wie möglich fertigstellen will.'' [...]&amp;lt;/ref&amp;gt;''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 131, dort auch die vorige Anmerkung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den letzten Band des [[Orientzyklus]], ''[[Der Schut (GR6)|Der Schut]]'', hatte Schneider eine Zeichnung mit dem Titel ''St. George'' vorgesehen, die May aber ablehnte. Daraufhin schrieb der Maler am [[14. Januar]] in einem Brief an Karl May:&lt;br /&gt;
:''Mein St. George, killing the dragon,''&amp;lt;ref&amp;gt;Englisch: ''St. Georg, den Drachen tötend''.&amp;lt;/ref&amp;gt;'' erscheint Ihnen als kein würdiger Abschluss der 6 Bände. Wenn ich Sie recht verstanden habe. Very well, es soll ein anderes Blatt werden. Nehmen Sie es zu El Aschdar.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit ''El Aschdar'' ist das vierte Kapitel von Karl Mays ''Am Jenseits'' überschrieben, Sascha Schneider meinte also dieses Buch. Die gleiche Ansicht vertrat er auch [[16. Januar|zwei Tage später]] in einem Brief an Mays Gattin [[Klara May|Klara]].&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem schuf der Künstler im Laufe der nächsten Monate die hier beschriebene neue Zeichnung ''Am Jenseits''. An Klara May schrieb er nämlich am [[2. Juni]] in einem Brief:&lt;br /&gt;
:''Ich arbeite an mehreren Blättern zugleich u[nd] will erst 4 Stück fertig haben''&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint sind wohl ''[[Im Lande des Mahdi I (Schneider)|Im Lande des Mahdi I]]'', ''[[Im Lande des Mahdi II (Schneider)|II]]'', ''[[Im Lande des Mahdi III (Schneider)|III]]'' und ''Am Jenseits''.&amp;lt;/ref&amp;gt; ''u[nd] sende sie zusammen zu Ihnen. Ach, es ist so furchtbar viel zu erledigen!''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. Juni]] kündigte Schneider auf einer Postkarte an Karl May seinen Besuch in der [[Villa &amp;quot;Shatterhand.&amp;quot;|Villa &amp;quot;Shatterhand&amp;quot;]] in [[Radebeul]] folgendermaßen an:&lt;br /&gt;
:''Ich beabsichtige d[en] 28&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; nachmittags ¼ 5 Uhr zu Ihnen zu kommen u[nd] wenn es passt auch abends zu bleiben. Überbringe Ihnen 4 Zeichnungen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. November]] [[1906]] wurde die vierte Auflage von Karl Mays ''Am Jenseits'' als &amp;quot;soeben erschienen&amp;quot; gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hainer Plaul]]: ''[[Illustrierte Karl-May-Bibliographie]]. Unter Mitwirkung von [[Gerhard Klußmeier]].'' Lizenzausgabe bei K. G. Saur [[München]] [[1989]], S. 235, Nr. 311.4. ISBN 3-5980-7258-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde als erste auch in der [[Sascha-Schneider-Ausgabe]] mit dem hier betrachteten Titelbild herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Jenseits 1922.jpg|thumb|left|300px|Ölgemälde ''Am Jenseits'']]&lt;br /&gt;
=== Die Ölgemälde ===&lt;br /&gt;
In den Jahren [[1921]] bis [[1926]] schuf Sascha Schneider mit Unterstützung seiner Schüler viele Ölgemälde, die auf ältere Arbeiten zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: Zwischen Max Klinger und Karl May, S. 18, Anm. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihnen gehört auch ''Am Jenseits'', das in drei Versionen neu geschaffen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 217 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Exemplar (''Am Jenseits&amp;amp;nbsp;I''&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt;) hatte Mays Witwe Klara vermutlich bei Schneider bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinen Freund und Förderer [[Kuno von Hardenberg]] schrieb Sascha Schneider zu diesem Gemälde in einem Brief vom [[4. Februar]] [[1922]]:&lt;br /&gt;
:''Ein Greis wird von einem Jünglingsengel aus der Dunkelheit ins Licht geführt, er ist blind, ist aber gerade im Begriff, wieder sehend zu werden.''&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 196 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[8. April]] schrieb Schneider an Klara May einen Brief, in dem es heißt:&lt;br /&gt;
:''Die andere Kopie (&amp;quot;am Jenseits&amp;quot;) ist auch schon angefangen, wird auch zuguterletzt vom &amp;quot;Meister&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Damit meint Schneider sich selbst.&amp;lt;/ref&amp;gt;'' eigenhändig behandelt.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Erwähnung findet sich in einem Brief Sascha Schneiders an Frau May vom [[17. April]]:&lt;br /&gt;
:''Die zweite Copie, die von &amp;quot;Jenseits&amp;quot; ist auch hübsch vorgeschritten. Sie erhalten beide Bilder''&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dem anderen Bild ist wohl ''[[Judas Ischariot]]'' gemeint.&amp;lt;/ref&amp;gt;'' vor meiner Abreise.''&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sommer 1922 unternahm Schneider eine Erholungsreise ''an die Waterkante'', wie es im gleichen Brief angekündigt wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 432.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[27. April|Zehn Tage darauf]] meldete Schneider in einem Brief die Vollendung des Gemäldes an die Witwe des Dichters:&lt;br /&gt;
:''Die Copien sind fertig.''&lt;br /&gt;
:''Die eine davon ist zufälligerweise ein: &amp;quot;Original&amp;quot; geworden – ich male für &amp;lt;u&amp;gt;mich&amp;lt;/u&amp;gt; davon eine Copie.''&lt;br /&gt;
:''Gern hätte ich Ihnen das Original – &amp;quot;am Jenseits&amp;quot; hier bei mir im Rahmen gezeigt, denn die Wirkung ist natürlich durch das echte Gold darum eine sehr grosse.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 433.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fertiggestellte Gemälde (Öl auf Leinwand) hat die ungefähren Maße 100 x 65 cm und enthält keine Signatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In drei weiteren Briefen an Klara May äußerte sich Sascha Schneider über die Rahmung und die Bezahlung des Bildes:&lt;br /&gt;
:[[25. Mai]]: ''Die Forderung an den Karl May Verlag&amp;lt;ref&amp;gt;''Für die beiden Ölbilder &amp;quot;Judas Ischariot&amp;quot; und &amp;quot;Am Jenseits&amp;quot;.''&amp;lt;/ref&amp;gt; habe ich noch nicht aufgesetzt; der Rahmen wegen (die Mühlen mahlen heutzutage langsam).''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 436, dort auch die vorige Anmerkung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[19. Juni]]: ''Die Rahmen sind &amp;quot;endlich&amp;quot; fertig. Morgen kommen die zu Fahnauer.&amp;lt;ref&amp;gt;''Die Dresdner Bilderrahmen- und Spiegelfabrik sowie Kunsthandlung Fahnauer &amp;amp; Schwab, Schreibergasse 7, Fabrik: Peterstraße 7.''&amp;lt;/ref&amp;gt; Sollen &amp;lt;u&amp;gt;beide&amp;lt;/u&amp;gt; Bilder zu Ihnen hinaus geschickt werden? Ich beauftrage dann Fahnauer damit.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 437, dort auch die vorige Anmerkung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[22. Juni]]: ''Die Rahmen sind weit teurer als ich annahm, aber anständig, hoffentlich ist es Ihnen nicht zuviel. Der Rahmen um den &amp;quot;Judas&amp;quot; kostet 2200&amp;amp;nbsp;M., der um &amp;quot;am Jenseits&amp;quot; 1780&amp;amp;nbsp;M.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 438.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Zeichnung als auch das Ölbild kamen nach Klara Mays Tod in den Besitz des [[Karl-May-Verlag]]s. [[1960]] siedelten sie mit ihm nach [[Bamberg]] um und kehrten [[1994]] nach Radebeul zurück. Heute sind beide als Eigentum der [[Karl-May-Stiftung]] im Radebeuler [[Karl-May-Museum Radebeul|Karl-May-Museum]] in der Villa &amp;quot;Shatterhand&amp;quot; zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Fassung (''Am Jenseits II'') entstand ebenfalls 1922 und war Eigentum von [[Familie Lieberknecht|Richard Lieberknecht]] in [[Oberlungwitz]]. [[1967]] war diese Version im Besitz von Johannes Bahner in [[München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer dritten Fassung äußerte sich Sascha Schneider am [[14. Dezember]] [[1925]] in einem Brief an Kuno von Hardenberg:&lt;br /&gt;
:''An einem grossen Bilde &amp;quot;am Jenseits&amp;quot; habe ich seit Ende [[Mai]] gemalt und es ist heute noch nicht fertig, die Figuren sind lebensgross. Ich hätte früher nie geglaubt, dass ein Bild zu malen, so ungeheuer schwer ist und stehe staunend vor den Leistungen z. B. eines Rubens, Rembrandts oder Tizians.''&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 88, Anm. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Hansotto Hatzig&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte auch dieses Bild zunächst Richard Lieberknecht. Später gelangte es als Geschenk an die römisch-katholische Christ-König-Kirche zu Radebeul. Nach Annelotte Range&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 88, Anm. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist es dort nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Vorlage ==&lt;br /&gt;
In Karl Mays ''Am Jenseits'' heißt es von [[Münedschi|El Münedschi]]:&lt;br /&gt;
:[Da] ''sah ich die hoch aufgerichtete Gestalt des Blinden, welcher langsamen Schrittes in den Lichtkreis des Feuers trat und da stehen blieb. Er hielt die Linke so, als ob ihn jemand an dieser Hand führe; die Rechte hatte er zu einer sehr eigentümlichen, Aufmerksamkeit heischenden Geste erhoben.''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: ''Am Jenseits.'' In: ''Digitale Bibliothek Band 77: Karl Mays Werke'', S. 63546.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ihn führende Engel wird [[Ben Nur]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
In der Einleitung zur [[Sascha-Schneider-Mappe]] ordnet [[Johannes Werner]] das Bild der vierten Gruppe zu, die er mit folgenden Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
:''Das Ziel allen Kampfes ist bei May wie Schneider: Vernichtung des Bösen, Sieg des Lichts, Frieden auf Erden. Diese Ideen gelangen in einer Anzahl von einzelnen Blättern zum Ausdruck, die zum Teil ganz an die Art der ersten Zeichnungen Schneider's erinnern, zugleich aber seine künstlerische Vertiefung und Vervollkommnung offenbaren.''&lt;br /&gt;
Zu ''Am Jenseits'' selbst (Blatt 20) heißt es da ausführlich:&lt;br /&gt;
:''Blatt 20 schildert voll ergreifender Wahrheit den Augenblick, in dem der aus dem Dunkel und Kampfe heraustretende Mensch sehend wird und im Lichte wandeln lernt. Eben sind ihm die Augen aufgegangen, noch ist er geblendet von der Lichtfülle der neuen Offenbarung, nach der er doch sehnsüchtig emporschaut; noch tastet zaghaft sein Schritt, aber die hehre Lichtgestalt des Engels, dessen fester, warmer Blick seinen Schützling nicht außer acht läßt, leitet ihn mit leichtem Antrieb und leiser Führung dem lichten Ziel entgegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer (Hrsg.): ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 502.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hansotto Hatzig schreibt [[1967]] in seinem ''Beitrag zur Karl-May-Forschung'' zu Schneiders ''Am Jenseits'':&lt;br /&gt;
:''Der Greis, der im May-Zyklus noch ein rüstiger Mittsechziger mit ungebleichtem Bart- und Haupthaar war, ist nun schneeweiß. Seine Haltung ist hinfälliger, zugleich aber edler, überirdisch. Beim Vergleichen beider Bilder wird plötzlich offensichtlich, daß dieser uralte Mann unverkennbar Mays Züge trägt, was erkenntlich ist, wenn man das ins Licht emporgehobene Antlitz einmal für sich allein betrachtet. Es ist das Leidensantlitz des Karl May nach 1909, eine lebende Totenmaske beinahe, ein edles Profil mit den Umrissen von Mays Stirn und Nase. Auch die zarten, feingliedrigen Hände sind die Mays. Hier tut sich eine unsichere, fast gänzlich verwehte Spur auf. Haben Schneider und May sich zwischen 1909 und 1912 doch noch einmal wiedergesehen?''&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Nachwort des Herausgebers'' in der [[Reprint]]ausgabe von ''[[Winnetou IV (GR33)|Winnetou IV]]'' schreibt [[Roland Schmid]] unter Verwendung von [[Euchar Albrecht Schmid]]s Aufsatz ''Aus Sascha Schneiders Werkstatt''&amp;lt;ref&amp;gt;In: [[Karl-May-Jahrbücher|Karl-May-Jahrbuch]] 1928, S. 16-19.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ''An der Pforte des Jenseits'':&lt;br /&gt;
:''Der blinde Erdenwanderer, der das Licht nur ahnt, aber nicht schaut, wird von Ben Nur, dem &amp;quot;Sohn des Lichts&amp;quot; durch die Fährnisse seiner Lebensbahn geleitet. – Hier gestaltete der Künstler gleichzeitig Allegorie und Illustration, denn der Traum vom Lichtengel und dem Erblindeten gehört zum eigentlichen Buchtext. Das Schutzengelmotiv durchzieht übrigens in immer neuer Ausdeutung Karl Mays gesamtes Spätwerk.''&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Schmid: ''Nachwort des Herausgebers.'' In: Karl May: ''Winnetou IV.'' Reprint. Karl-May-Verlag Bamberg [[1984]], S. A15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
''St. George killing the dragon/St. Georg, den Drachen tötend'', die oben genannte Zeichnung Sascha Schneiders, ist offenbar nicht erhalten. Hansotto Hatzig, der das Motiv als ''ein &amp;quot;ganz in Eisen gekleideter&amp;quot; Held'' beschreibt&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 245, Anm. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;, datiert es in seinem Verzeichnis ''Sascha Schneiders Werke'' grob auf ''1904-1905'' und versieht die Angabe mit einem Fragezeichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Informationen zu ''St. Georg'' finden sich im Artikel [[Der Schut (Schneider)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hansotto Hatzig]]: ''Karl May und Sascha Schneider. Dokumente einer Freundschaft''. In: [[Beiträge zur Karl-May-Forschung]] Band&amp;amp;nbsp;2. Karl-May-Verlag Bamberg [[1967]].&lt;br /&gt;
* [[Annelotte Range]]: ''Zwischen Max Klinger und Karl May. Studien zum Zeichnerischen und Malerischen Werk von Sascha Schneider (1870-1927).'' [Dissertation [[Regensburg]] [[1996]]] Karl-May-Verlag Bamberg [[1999]]. ISBN 3-7802-3007-0&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Steinmetz]]/[[Hartmut Vollmer]] (Hrsg.): ''[[Briefwechsel mit Sascha Schneider (GW93)|Karl May. Briefwechsel mit Sascha Schneider.]]'' Karl-May-Verlag Bamberg-Radebeul [[2009]]. ISBN 978-3-7802-0093-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gelungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:gelungene Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sascha Schneider]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uwe L.</name></author>
		
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