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	<title>Adolf Gelber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-11-01T09:24:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Adolf_Gelber&amp;diff=186518&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: +Bild</title>
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		<updated>2019-11-30T16:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolf Gelber.jpg|thumb|Adolf Gelber]]&lt;br /&gt;
'''Adolf Gelber''', fälschlich '''Adolf Gerber''' (* [[15. Mai]] [[1856]] in Podhajce/Galizien; † [[6. Februar]] [[1923]] in [[Wien]]), war Schriftsteller, Journalist und Publizist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gelber arbeitete als Chefredakteur des ''Neuen Wiener Tageblatts''. Er war [[William Shakespeare|Shakespeare]]-Forscher und schuf zahlreiche Bearbeitungen von dessen Werken. Außerdem verfasste er Märchen und Indianererzählungen. Im Ersten Weltkrieg war Gelber Kriegsberichterstatter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet und hatte zwei Söhne und eine Tochter '''Margarethe verehel. Tröster''' (* um [[1902]]; † ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adolf Gelber und Karl May ==&lt;br /&gt;
Der Wiener Akademische Verband für Literatur und Musik hatte [[Karl May]] zu einem Vortrag am [[22. März]] [[1912]] nach Wien eingeladen. Vermutlich hatte Karl May dies in einem unbekannten Schreiben dem Chefredakteur des ''Tageblatt'' mitgeteilt. Am [[16. März]] 1912 antwortete Adolf Gelber auf diese ''freundliche Zuschrift'' Karl Mays mit einem Telegramm, das fehlerhaft übermittelt wurde, und bat darin um&lt;br /&gt;
:''drahtliche Mitteilung wann sie hier eintreffen und in welchem hotel sie absteigen sofort nach ihrer Ankunft wird sich unser Redakteur der Ihnen sicherlich bekannte Schriftstell[er] Dr. Marco Brocker'' [recte [[Marco Brociner]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ''bei Ihnen einfinden um über Sie zu schreiben''.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 571.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am [[14. März]] hatte [[Moritz Necker]] Karl May brieflich angekündigt, ihn für das ''Neue Wiener Tageblatt'' zu interviewen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 567.&amp;lt;/ref&amp;gt; Warum das Interview an Brociner übertragen wurde, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 571.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl May war in Begleitung seiner Frau [[Klara May|Klara]] bereits am [[20. März]] nach Wien gereist und hatte Quartier im Hotel Krantz genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 574.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am gleichen Tag fand das Gespräch mit Marco Brociner statt, der daraus entstandene Artikel Adolf Gelbers erschien noch am Abend in der Spätausgabe ''Neues Wiener Abendblatt''.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 575 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aussagen von Margarethe Tröster war Karl May (wohl im [[März]] 1912) zu Gast im Hause Gelber. Ihre beiden Brüder fragten dabei den Schriftsteller nach seiner Identität mit [[Old Shatterhand]] und [[Kara Ben Nemsi]].&amp;lt;ref&amp;gt;Krichbaum: ''Eine der letzten'', S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Karl Mays Tod am [[30. März]] 1912 blieb seine Witwe Klara weiterhin mit Adolf Gelber bis zu dessen Ableben in Kontakt.&amp;lt;ref&amp;gt;Krichbaum: ''Eine der letzten'', S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[17. April]] schrieb sie ihm einen Brief und äußerte sich darin über die [[einstweilige Verfügung]] gegen Mays Buch ''[[Mein Leben und Streben]]'':&lt;br /&gt;
:[Es] ''wurde in [[Deutschland]] verboten, weil Karl May krank lag, er dem Termin'' [im [[Januar]] [[1911]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;'', in dem er voll und ganz jedes Wort vertreten wollte, nicht beiwohnen konnte, und sein [[Rechtsanwalt|Anwalt]], [[Siegfried Puppe|Dr. Puppe]], einfach nicht hinging und dem todkranken Manne noch die direkte Unwahrheit sagte, es sei kein Termin.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gelbers Tochter Margarethe im [[November]] [[1924]] heiratete, bekam sie von ''Tante Klara'' eine 33-bändige Prachtausgabe Mayscher Werke geschenkt, der ein Brief beigelegt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Krichbaum: ''Eine der letzten'', S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[1916]] hielt er einen Vortrag über den zu dem zu diesem Zeitpunkt verschollenen [[Otto C. Artbauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Interview mit Karl May. In: ''Neues Wiener Abendblatt'' (Spätausgabe des ''Neuen Wiener Tageblatts''), Wien, 20. März 1912. Nachdruck in: Adolf Gelber/[[Wilhelm Nhil]]/[[Paul Wilhelm]]: ''Karl May in Wien. Letzte Interviews (1912)'', [[Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft|Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft]] [[1970]], S. 83 f. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1970/81.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* ''Tausend und eine Nacht. Der Sinn der Erzählungen der Scheherezade.'' Wien [[1917]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Krichbaum: ''Eine der letzten Zeitzeugen Karl Mays? Gespräch mit Frau Margarethe Tröster aus Wien am 8. August 1992 in Ramsau am Dachstein.'' In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft]] Nr. 95/[[1993]], S. 34. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/095/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] V''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken|Sonderband zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2006]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Gelber, Adolf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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