Bearbeiten von „Der Scout“

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Der Ich-Erzähler, ein Greenhorn, arbeitet als Mitglied des bekannten Privatdetective-Corps von Josy Tailor in New York und verfolgt von dort aus einen Verbrecher namens Gibson, der den geistig verwirrten Sohn des bekannten Bankiers Ohlert entführt hat, um an dessen Vermögen zu kommen. Diese Verfolgung führt ihn, zusammen mit dem bekannten Westmann Old Death, von New Orleans, Matagorda, dann La Grange über Texas und Mexiko nach Chihuahua.
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Der Ich-Erzähler, ein Greenhorn, arbeitet als Mitglied des bekannten Privatdetective-Corps von Josy Tailor in New York und verfolgt von dort aus einen Verbrecher namens Gibson, der den geistig verwirrten Sohn des bekannten Bankiers Ohlert entführt hat, um an dessen Vermögen zu kommen. Diese Verfolgung führt ihn, zusammen mit dem bekannten Westmann Old Death, von New Orleans, Matagorda, dann La Grange über Texas und Mexiko nach Chihuahua. Old Death erhielt seinen Kriegsnamen wegen seines an ein Skelett erinnerndes Aussehen - die Folge seines Opium-Missbrauchs. Er nimmt sich in Matagorda des Greenhorns an und vermittelt ihm unterwegs die Grundlagen eines Westmannes. In einem Bierhaus bestreiten die beiden erfolgreich eine Auseinandersetzung mit ehemaligen konföderierten Sklavenaufsehern. Dabei kämpft auch Winnetou mit, der ebenfalls auf ein deutsches Bier in das Gasthaus eingekehrt ist und einen tiefen Eindruck auf das Greenhorn macht. Bei der Weiterreise mit einem Raddampfer auf dem Colorado tauchen die Sklavenaufseher mit Verstärkung wieder auf und wollen die beiden und Winnetou hängen. Mit einem Trick kann der deutschstämmige Kapitän die Rowdies dazu bringen, das Schiff zu verlassen, bevor sie ihre Absicht verwirklichen können. Bei einem nächtlichen Aufenthalt in La Grange helfen Old Death und Greenhorn deutschstämmigen Einwohnern erfolgreich gegen die nachgekommenen Sklavenaufseher und Ku-Klux-Klan-Mitglieder, die überwältigt, gedemütigt und aus der Stadt gejagt werden. Old Death und Greenhorn täuschen dort auch den geheimen Anwerber Cortesio und lassen sich scheinbar als Freiwillige für Juarez gegen die Franzosen anwerben (französischen Intervention in Mexiko). Gibson hat sich nämlich solch einer Freiwilligenschar nach Mexiko angeschlossen. Sie werden mit Pferden ausgestattet und brechen in Begleitung des deutschen Schmieds Lange, dessen Sohns und Sam's, des schwarzen Diener Cortesios, auf. Sam ist in Mission als Kurier nach Mexiko mit dabei. Er kennt den Weg und erweist sich wegen seiner Fähigkeiten als Westmann als wertvoller Begleiter. Auf diesem Weg geraten sie in Auseinandersetzungen zwischen Komantschen und den Apatschen Winnetous. Auf einer Hacienda werden sie dank der Bekanntschaft Old Death's mit dem Rancher freundlich aufgenommen. Dort hat Winnetou einen alten Häuptling untergebracht, den die Komantschen völkerrechtswidrig bei Verhandlungen verwundet hatten. Ein Trupp Komantschen taucht, von Gibson, der sich nun Gavilano nennt, auf das Versteck des Verwundeten aufmerksam gemacht, dort auf und durchsucht die Hacienda. Aber das Greenhorn konnte den Alten noch aus dem Haus schmuggeln und sicher verstecken. Old Death, der mit dem obersten Komantschenhäuptling befreundet ist, reitet nun mit seinen Begleitern mit dem Komantschentrupp, der mit Ihnen zum Haupttrupp zurückkehrt. Dieser lagert in einem engen Talkessel. Auch Gavilano/Gibson und dessen Begleiter sind bei den Komantschen. Die Weißen um Old Death rauchen die Friedenspfeife mit den Indianern, wobei Old Death den Häuptling auf die taktisch ungünstig Position im Tal hinweist, aber ausgelacht wird. Außerdem beweist Old Death den Napoleon-freundlichen Komantschen, dass Gibsons Truppe auf dem Weg zu Juarez sind. Da zeigen sich die Apachen, mit denen Winnetou das Tal eingeschlossen hat. Die Kämpfe beginnen. Dem Greenhorn gelingt es, Winnetou zu überwältigen, der sich angeschlichen hat, und dem Erzähler eine Stichwunde am Kinn beifügt, welche jedoch nicht sehr gefährlich ausfällt. Das Greenhorn lässt Winnetou frei und er, Old Death und ihre Begleiter fliehen zu den Apachen. Zwischen ihm und dem Häuptling ist dadurch eine lebenslange Freundschaft entstanden. Der Apache bietet auf Bitten des Greenhorns den eingeschlossenen Komantschen Frieden an, doch diese lehnen ab und sterben alle unter den Kugeln der Apachen. Winnetou schenkt dem Greenhorn und seinen Begleitern prächtige Pferde, mit denen sie die Verfolgung Gibsons fortsetzen. Dieser, der mit Ohlert und den Söldnern aus dem Tal entkommen konnte, hatte sich inzwischen mit einem Trupp Tschimarra-Indianern verbündet. An einem Bachlauf treffen diese Leute auf einen Gambusino und Fred Harton, den Bruder Old Deaths, die beide in einer von Deutschen geleiteten Bonanza arbeiten. Der Gambusino wird in das Bachbett eingegraben, Harton aber gezwungen, Gibson und seine Begleiter zur versteckten Bonanza zu führen. Inzwischen retten das Greenhorn und seine Begleitung den Gambusino und eilen Gibson nach. Beim Kampf um die Bonanza wird Old Death versehentlich von den dortigen Leuten erschossen. Dem Ich-Erzähler gelingt es, William Ohlert aus den Händen Gibsons zu befreien, welch letzterer im Kampf erschossen wird. Auch die anderen Angreifer werden besiegt. In Chihuahua wird William durch einen berühmten Arzt von seinem Wahnsinn geheilt, woran ein Kolbenhieb Gibsons auf Williams Kopf wohl seinen Anteil hatte. In Chihuahua wird William wieder mit seinem Vater vereint, der dem Erzähler die erbetene Entlassung aus den Detective-Diensten Tailors mitbringt. Das Greenhorn ist zum Westmann gereift und geht mit Harton auf die Suche nach einer von Old Death bezeichneten ergiebigen Bonanza, deren Lage der Scout in - in seinem Sattel neben Bankanweisungen eingenähten - Papieren genau beschrieben hatte. Old Death hatte einst seinen reichen Bruder aus Spiel- und Opiumsucht völlig ruiniert. Er bereute das aber zutiefst und konnte so sein Fehlverhalten sühnen.  
 
 
Old Death erhielt seinen Kriegsnamen wegen seines an ein Skelett erinnerndes Aussehen - die Folge seines Opium-Missbrauchs. Er nimmt sich in Matagorda des Greenhorns an und vermittelt ihm unterwegs die Grundlagen eines Westmannes. In einem Bierhaus bestreiten die beiden erfolgreich eine Auseinandersetzung mit ehemaligen konföderierten Sklavenaufsehern. Dabei kämpft auch Winnetou mit, der ebenfalls auf ein deutsches Bier in das Gasthaus eingekehrt ist und einen tiefen Eindruck auf das Greenhorn macht.
 
 
 
Bei der Weiterreise mit einem Raddampfer auf dem Colorado tauchen die Sklavenaufseher mit Verstärkung wieder auf und wollen die beiden und Winnetou hängen. Mit einem Trick kann der deutschstämmige Kapitän die Rowdies dazu bringen, das Schiff zu verlassen, bevor sie ihre Absicht verwirklichen können. Bei einem nächtlichen Aufenthalt in La Grange helfen Old Death und Greenhorn deutschstämmigen Einwohnern erfolgreich gegen die nachgekommenen Sklavenaufseher und Ku-Klux-Klan-Mitglieder, die überwältigt, gedemütigt und aus der Stadt gejagt werden.
 
 
 
Old Death und Greenhorn täuschen dort auch den geheimen Anwerber Cortesio und lassen sich scheinbar als Freiwillige für Juarez gegen die Franzosen anwerben (französische Intervention in Mexiko). Gibson hat sich nämlich solch einer Freiwilligenschar nach Mexiko angeschlossen. Sie werden mit Pferden ausgestattet und brechen in Begleitung des deutschen Schmieds Lange, dessen Sohn und Sam, den schwarzen Diener Cortesios, auf.
 
 
 
Auf diesem Weg geraten sie in Auseinandersetzungen zwischen Komantschen und den Apatschen Winnetous. Auf einer Hacienda werden sie dank der Bekanntschaft Old Deaths mit dem Rancher freundlich aufgenommen. Dort hat Winnetou einen alten Häuptling untergebracht, den die Komantschen völkerrechtswidrig bei Verhandlungen verwundet hatten. Ein Trupp Komantschen taucht, von Gibson, der sich nun Gavilano nennt, auf das Versteck des Verwundeten aufmerksam gemacht, dort auf und durchsucht die Hacienda. Aber das Greenhorn konnte den Alten noch aus dem Haus schmuggeln und sicher verstecken.
 
 
 
Old Death, der mit dem obersten Komantschenhäuptling befreundet ist, reitet nun mit seinen Begleitern mit dem Komantschentrupp, der mit Ihnen zum Haupttrupp zurückkehrt. Dieser lagert in einem engen Talkessel. Auch Gavilano/Gibson und dessen Begleiter sind bei den Komantschen. Die Weißen um Old Death rauchen die Friedenspfeife mit den Indianern, wobei Old Death den Häuptling auf die taktisch ungünstig Position im Tal hinweist, aber ausgelacht wird. Außerdem beweist Old Death den Napoleon-freundlichen Komantschen, dass Gibsons Truppe auf dem Weg zu Juarez sind. Da zeigen sich die Apachen, mit denen Winnetou das Tal eingeschlossen hat. Die Kämpfe beginnen. Dem Greenhorn gelingt es, Winnetou zu überwältigen, der sich angeschlichen hat, und dem Erzähler eine Stichwunde am Kinn beifügt, welche jedoch nicht sehr gefährlich ausfällt. Das Greenhorn lässt Winnetou frei und er, Old Death und ihre Begleiter fliehen zu den Apachen. Zwischen ihm und dem Häuptling ist dadurch eine lebenslange Freundschaft entstanden. Der Apache bietet auf Bitten des Greenhorns den eingeschlossenen Komantschen Frieden an, doch diese lehnen ab und sterben alle unter den Kugeln der Apachen. Winnetou schenkt dem Greenhorn und seinen Begleitern prächtige Pferde, mit denen sie die Verfolgung Gibsons fortsetzen.
 
 
 
Dieser, der mit Ohlert und den Söldnern aus dem Tal entkommen konnte, hatte sich inzwischen mit einem Trupp Tschimarra-Indianern verbündet. An einem Bachlauf treffen diese Leute auf einen Gambusino und Fred Harton, den Bruder Old Deaths, die beide in einer von Deutschen geleiteten Bonanza arbeiten. Der Gambusino wird in das Bachbett eingegraben, Harton aber gezwungen, Gibson und seine Begleiter zur versteckten Bonanza zu führen. Inzwischen retten das Greenhorn und seine Begleitung den Gambusino und eilen Gibson nach. Beim Kampf um die Bonanza wird Old Death versehentlich von den dortigen Leuten erschossen. Dem Ich-Erzähler gelingt es, William Ohlert aus den Händen Gibsons zu befreien, welch letzterer im Kampf erschossen wird. Auch die anderen Angreifer werden besiegt.
 
 
 
In Chihuahua wird William durch einen berühmten Arzt von seinem Wahnsinn geheilt, woran ein Kolbenhieb Gibsons auf Williams Kopf wohl seinen Anteil hatte. In Chihuahua wird William wieder mit seinem Vater vereint, der dem Erzähler die erbetene Entlassung aus den Detective-Diensten Tailors mitbringt. Das Greenhorn ist zum Westmann gereift und geht mit Harton auf die Suche nach einer von Old Death bezeichneten ergiebigen Bonanza, deren Lage der Scout in in seinem Sattel neben Bankanweisungen eingenähten - Papieren genau beschrieben hatte. Old Death hatte einst seinen reichen Bruder aus Spiel- und Opiumsucht völlig ruiniert. Er bereute das aber zutiefst und konnte so sein Fehlverhalten sühnen.
 
  
 
== Sonstiges ==
 
== Sonstiges ==
 
Der Text wurde später ([[1893]]) – [[Recycling|stark bearbeitet]] – von Karl May für den Anfang von ''[[Winnetou II (GR8)|Winnetou II]]'' verwendet. Die einleitenden Worte über das Greenhorn arbeitete May in ''[[Winnetou I (GR7)|Winnetou I]]'' ein, ebenso die Geschichte um die Stichwunde am Kinn.
 
Der Text wurde später ([[1893]]) – [[Recycling|stark bearbeitet]] – von Karl May für den Anfang von ''[[Winnetou II (GR8)|Winnetou II]]'' verwendet. Die einleitenden Worte über das Greenhorn arbeitete May in ''[[Winnetou I (GR7)|Winnetou I]]'' ein, ebenso die Geschichte um die Stichwunde am Kinn.
 
== Hörbuch ==
 
Eine Lesung der ungekürzten Urfassung durch den Schauspieler [[Stefan Senf]] ist auf verschiedenen Plattformen verfügbar.
 
  
 
== Anmerkungen ==
 
== Anmerkungen ==

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