Motiv: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Motiv''' (franz. ''motif'': Beweggrund, Antrieb; mlat. ''motivum'' < lat. ''movere'': bewegen, ''motus'': Bewegung) in der Literatur ist, der Malerei und der Musik entlehnt, ein erzählerischer Baustein, ''eine kleinere stoffliche Einheit, die zwar noch nicht einen ganzen Plot, eine Fabel, umfasst, aber doch bereits ein inhaltliches, situationsmäßiges Element darstellt.''<ref>Elisabeth Frenzel: ''Stoff- und Motivgeschichte.'' [[1966]].</ref>
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Das '''Motiv''' (franz. ''motif'': Beweggrund, Antrieb; mlat. ''motivum'' < lat. ''movere'': bewegen, ''motus'': Bewegung) in der Literatur ist, der Malerei und der Musik entlehnt, ein erzählerischer Baustein, ''eine kleinere stoffliche Einheit, die zwar noch nicht einen ganzen Plot, eine Fabel, umfasst, aber doch bereits ein inhaltliches, situationsmäßiges Element darstellt.''<ref>Elisabeth Frenzel: ''Stoff- und Motivgeschichte.'' [[1966]].</ref> Verwandt ist der Begriff ''[[Topos]]''.
  
 
Ein Motiv führt einen neuen Handlungsstrang ein oder treibt einen alten voran.
 
Ein Motiv führt einen neuen Handlungsstrang ein oder treibt einen alten voran.

Aktuelle Version vom 12. Oktober 2019, 20:44 Uhr

Das Motiv (franz. motif: Beweggrund, Antrieb; mlat. motivum < lat. movere: bewegen, motus: Bewegung) in der Literatur ist, der Malerei und der Musik entlehnt, ein erzählerischer Baustein, eine kleinere stoffliche Einheit, die zwar noch nicht einen ganzen Plot, eine Fabel, umfasst, aber doch bereits ein inhaltliches, situationsmäßiges Element darstellt.[1] Verwandt ist der Begriff Topos.

Ein Motiv führt einen neuen Handlungsstrang ein oder treibt einen alten voran.

bei Karl May

Typische, immer wiederkehrende Motive bei Karl May sind:

Wenig oder gar nur einmal verwendet:

Anmerkungen

  1. Elisabeth Frenzel: Stoff- und Motivgeschichte. 1966.

Weblinks