Henriette Christiane Meinhold: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Henriette Christiane Meinhold''' (* [[1842]]; † [[1891]]) war die Ehefrau des Materialwarenhändlers [[Ernst Theodor Meinhold]] in [[Glauchau]].
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'''Henriette Christiane Meinhold geb. Geißler''' (* [[1842]]; † [[1891]]) war die Ehefrau des Materialwarenhändlers [[Ernst Theodor Meinhold]] in [[Glauchau]].
  
 
Am [[5. Oktober]] [[1861]] begann [[Karl May]]s Tätigkeit an der Glauchauer Armenschule. Am gleichen Tag bezog er seine Wohnung bei Meinholds in der Großen Färbergasse 17. Nach nur 14 Tagen setzt Ernst Theodor Meinhold May via [[Anzeige]] wieder vor Tür, da dieser sich während des Klavierunterrichts etwas zu intensiv mit der Ehefrau des Kaufmanns befasst habe.  
 
Am [[5. Oktober]] [[1861]] begann [[Karl May]]s Tätigkeit an der Glauchauer Armenschule. Am gleichen Tag bezog er seine Wohnung bei Meinholds in der Großen Färbergasse 17. Nach nur 14 Tagen setzt Ernst Theodor Meinhold May via [[Anzeige]] wieder vor Tür, da dieser sich während des Klavierunterrichts etwas zu intensiv mit der Ehefrau des Kaufmanns befasst habe.  

Aktuelle Version vom 15. Juli 2019, 20:27 Uhr

Henriette Christiane Meinhold geb. Geißler (* 1842; † 1891) war die Ehefrau des Materialwarenhändlers Ernst Theodor Meinhold in Glauchau.

Am 5. Oktober 1861 begann Karl Mays Tätigkeit an der Glauchauer Armenschule. Am gleichen Tag bezog er seine Wohnung bei Meinholds in der Großen Färbergasse 17. Nach nur 14 Tagen setzt Ernst Theodor Meinhold May via Anzeige wieder vor Tür, da dieser sich während des Klavierunterrichts etwas zu intensiv mit der Ehefrau des Kaufmanns befasst habe. Die Klage lautete "dass der Hilfslehrer Carl Friedrich May, bei ihm seit dem 5. Oct. sich in Wohnung und Kost gegeben, während dieser kurzen Zeit aber in der unwürdigsten Weise durch Lügen und Entstellungen aller Art sich bemüht habe, die Ehefrau von ihm abwendig und seinen schändlichen Absichten geneigt zu machen".

Karl May lieferte Anfang November eine andere Version der Geschehnisse, wonach er mit seinem Wirt, einem "dem Trunke ergebnen" Mann, in Streit geraten sei. Meinhold habe dann angefangen, Lügen über ihn zu verbreiten, worauf May auf Anraten des Superintendenten Dr. Carl Wilhelm Otto hin eine neue Anstellung außerhalb Glauchaus gesucht habe.

Diese Version wird von der Superintendentur Glauchau am 14. November als "falsch" bezeichnet.

Die Anzeige hat – besonders da die Meinholds ihre Aussagen beeiden wollen – nach einer "ernsten Verwarnung" eine fristlose Kündigung zur Folge. Mays letzter Arbeitstag in Glauchau ist der 17. Oktober 1861.

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.