Franz Netcke: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei der [[Karl Mays Prozesse|Gerichtsverhandlung]] in [[Berlin]]-Moabit am [[18. Dezember]] [[1911]] (Revisionsverhandlung des Charlottenburger Urteils gegen [[Rudolf Lebius]]) war Netcke zweiter Verteidiger neben [[Erich Sello]].
  
 
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Aktuelle Version vom 19. Januar 2019, 21:00 Uhr

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Franz Heinrich Rudolf Netcke (* 21. Mai 1872 in Chemnitz; † 23. Februar 1947 in Dresden) war Rechtsanwalt beim Land- und Amtsgericht Dresden und löste 1908 den bisherigen Rechtsbeistand Rudolf Bernstein als Rechtsvertreter Mays ab. Er gehörte der Dresdner Sozietät Wetzlich und Netcke an.

Er war mit Marie Louise Beatrix Freiin von Falkenstein († 17. Mai 1911) verheiratet, die während des Prozesses gegen Pauline Münchmeyer starb, weswegen Netcke sich zeitweise beurlauben ließ.[1] Er hatte mehrere Kinder.

Bei der Gerichtsverhandlung in Berlin-Moabit am 18. Dezember 1911 (Revisionsverhandlung des Charlottenburger Urteils gegen Rudolf Lebius) war Netcke zweiter Verteidiger neben Erich Sello.

Nach Mays Tod beriet er Klara May. Er war bis 1915 im Dresdner Adressbuch verzeichnet. Er starb 1947 durch Suizid.

Anmerkungen

  1. Karl-May-Chronik V, S. 468.

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.