Werner (Bismarck)

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Werner (Bismarck)
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Die falschen Excellenzen

Werner, genannt Bismarck, ist ein Gastwirt und der Vater von Lisbeth Werner.

Werner verkaufte wegen Geldschwierigkeiten sein Gasthaus zu den "drei Schwanen" in Limberg an Franke und kaufte später einen Gasthof in Ebersbach.

Werner war der eingefleischteste Socialdemokrat, den es gab, doch seit er in Ebersbach in den Armenvorstand gewählt wurde, ist er ein National-Liberaler und ein glühender Verehrer Helmuth von Moltkes und vor allem Otto von Bismarcks. Dieser Leidenschaft hat er seinen Spitznamen zu verdanken.

Werner führt gegen Franke einen Prozess, da er meint, dass dieser ihm aus dem Verkauf noch Geld schuldig sei. Beim nächsten Gerichtstermin will er ein Schriftstück präsentieren, das seine Ansprüche belegt. Er vertritt sich selbst vor Gericht, da er meint, auf einen Advokaten verzichten zu können, weil er ein Buch darüber hat, wie seine ständige Redensart lautet.

Der bei Franke gastierende Theaterdirektor Eusebius Lucianus Uhlewald will Franke helfen. Er und sein Souffleur Schmidt begeben sich in den Masken Bismarcks und Moltkes nach Ebersbach zu Werner, dem sie weismachen, inkognito für eine bevorstehende Schlacht zwischen Preußen, Frankreich und Russland das Terrain sondieren zu wollen. Sie ziehen Werner mit in ihre Beratungen ein und unternehmen mit ihm am nächsten Morgen eine Geländebesichtigung. In der Nacht zuvor hatte Frankes Sohn Anton zudem noch Werners Uhr zurückgestellt.

Werner versäumt durch diese Maßnahmen den Gerichtstermin und verliert den Prozess. Er wird über die Intrige später informiert. Es gelingt Uhlewald jedoch, Franke und Werner miteinander zu versöhnen und die Einwilligung zur Verbindung der Kinder der beiden zu erwirken.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.