Theodor Ehrecke

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Theodor Karl August Ehrecke (*14. Januar 1867 in Burg) war Landgerichtsdirektor in Berlin-Moabit.

Leben

Er war verheiratet mit Klara Marie Lucie Agnes geb. Buttenberg. Neben einer Tochter Anna Hedwig Gertrud (*1897) hatte er auch einen Sohn Theodor August Paul (*1903), der aber bereits 1909 starb. Er arbeitete zunächst in Halle, 1909 in Berlin als Staatsanwalt.

Theodor Ehrecke und Karl May

Er führte den Vorsitz in der Berufungsverhandlung Karl May gegen Rudolf Lebius am 18. Dezember 1911.

Von ihm stammt der Ausspruch:

"Ein Verbrechen wären doch solche phantastischen Dinge bei einem Dichter nicht, und ich halte Herrn May für einen Dichter!"

Am 22. April 1912 schrieb Klara May ihm einen Brief, in dem sie ihm dankt und ihm - Karl Mays Wunsch entsprechend - ein Exemplar der Zeitschrift "Der Türmer" (Heft 5) schickt. Ehrecke dankt ihr am 18. Mai 1912.

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.