Schneekoppe

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Reliefkarte von Tschechien
Postkarte aus dem Jahre 1916

Die Schneekoppe (tschechisch Sněžka, polnisch Śnieżka, gebirgsschlesisch Schniekuppe) ist ein Berg in den Sudeten und mit 1.602 m der höchste Gipfel des Riesengebirges. Bis 1945 war die Schneekoppe der höchste Berg Preußens, heute verläuft über sie die Staatsgrenze zwischen Tschechien und Polen.

Geschichte

In der Mitte des 15. Jahrhunderts fanden die ersten dokumentierten Besteigungen der Schneekoppe statt, so erreichte ein venezianischer Edelsteinsucher 1456 den Gipfel. 1665–1681 wurde die barocke Laurentiuskapelle (poln. kaplica św. Wawrzyńca) auf der heute polnischen Seite der Bergspitze erbaut, 1800 bestiegen König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen den Gipfel. 1804 veröffentlichte der spätere US-Präsident John Quincy Adams einen Reisebericht über Schlesien, mit Besteigung der Riesenkoppe (= Schneekoppe).[1]

Der über der Waldgrenze liegende Gipfel der Schneekoppe wurde schon im 19. Jahrhundert touristisch erschlossen und wird besonders in den Sommermonaten von vielen Gästen aufgesucht.

im Leben Karl Mays

Auf einer Kurreise besuchten Karl und Klara May vom 4. auf den 5. Juli 1907 die Schneekoppe. Sie schrieben Erinnerungspostkarten an Mays Leser und Brieffreunde Wilhelmine Bergmann und Pfarrer Josef Dengel.

Anmerkungen

  1. John Quincy Adams: Letters on Silesia: Written During a Tour Through that Country in the Years 1800, 1801, London 1804. (Onlinefassung)

Weblinks