Schlacht am Little Bighorn

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Die umkämpften Gebiete
Der Ablauf der Schlacht

In der Schlacht am Little Bighorn am 25. Juni 1876 wurde eine US-Armeeeinheit von einer Streitmacht vereinigter Indianerstämme vernichtet.

Historisches

In dieser Schlacht wurde das siebte US-amerikanische Kavallerieregiment unter George A. Custer von Indianern der Lakota-Sioux, Arapaho und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse am Little Bighorn River im heutigen Montana vernichtend geschlagen.

Es war einer der ganz wenigen größeren indianischen Siege gegen die europäischen Eindringlinge. Die Niederlage ist maßgeblich der Selbstüberschätzung Custers zu verdanken, der nicht damit rechnete, hier auf ein gewaltiges Kriegslager der Indianer zu treffen und mit seinen aufgesplitterten Truppen auf verlorenem Posten stand.

Einen dauerhaften Einfluß auf den für die Indianer verheerenden Ausgang der so genannten "Indianerkriege" hatte diese gewonnene Schlacht allerdings nicht.

bei Karl May

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Sonstiges

"Custers letzte Schlacht" - Gemälde von Elk Eber, im Karl-May-Museum

René Grießbach stellte die These auf, dass Karl May im Nachgang zu Presseberichten über die Schlacht am Little Bighorn sein ursprünglich positives Siouxbild der gängigen negativen Lesermeinung anpasste.[1] Die Schlacht selbst hat Karl May im Werk nicht erwähnt.

Anmerkungen

  1. René Grießbach: Karl May und die Sioux, M-KMG Nr. 151/2007, S. 31 ff.

Literatur

Weblinks