Rio Pecos

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Rio Pecos
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Die Juweleninsel
Der Geist des Llano estakado
Winnetou I
Winnetou II
Winnetou III
Old Surehand I
Old Surehand II
nur erwähnt in:
Waldröschen
Satan und Ischariot
Winnetou IV

Der Rio Pecos entspringt nahe Santa Fe, im Bundesstaat New Mexico der USA, und fließt durch den Ostteil dieses Bundesstaates und das benachbarte Texas, ehe er in der Nähe von Del Rio in den Rio Grande del Norte mündet.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bezeichnete der Begriff "westlich des Pecos" die rauhen Grenzgebiete des Wilden Westens.

bei Karl May

Rio Pecos

Am Rio Pecos liegt das Pueblo der Mescalero-Apachen und in diesem Fluss muss Old Shatterhand gegen Winnetous Vater Intschu tschuna um sein Leben kämpfen ("Winnetou I").

Der Rio Pecos entspringt auf der Sierra Jumanes, hält erst eine südöstliche Richtung ein und wendet sich dann, in die Sierra Rianca tretend, grad nach Süden. Nahe am Austritte aus derselben schlägt er nach Westen einen gewaltigen Bogen, den rechts und links Berge einfassen; diese weichen zu beiden Seiten seiner Ufer doch so weit zurück, daß hüben und drüben ein bald schmaler, bald breiterer Prairiestreifen Platz findet, der eine üppig grüne Grasvegetation zeigt, die sich in dem von den Höhen bis zum Fuße des Gebirges niedersteigenden Urwalde verliert. (aus Winnetou III)
Das Pueblo lag in einem schmalen Seitentale, welches bald auf das breite Tal des Rio Pecos mündete. [...] Der Pecos ist überhaupt kein wasserreicher Fluß und hat im Sommer und Herbste noch weniger Wasser als im Winter und Frühling; doch gibt es tiefe Stellen, bei denen man auch während der heißen Jahreszeit fast gar keine Abnahme bemerkt; da gibt es dann fetten Gras- und reichen Baumwuchs, welcher die Indianer zum Aufenthalte veranlaßt, weil ihre Pferde hier immer Weide finden. Eine solche Stelle sah ich vor mir liegen. Das Tal des Flusses war wohl eine gute halbe Wegsstunde breit und an beiden Ufern rechts und links von uns mit Busch und Wald bestanden, woran sich grüne Grasstreifen schlossen. Grad vor uns aber erlitt der Wald, auch auf beiden Ufern, eine Unterbrechung, über deren Ursache nachzudenken ich jetzt nicht Zeit hatte. Grad da, wo das Seitental, in welchem sich das Quertal befand, auf das Tal des Flusses mündete, gab es einen Sandstreifen, welcher wohl fünfhundert Schritte breit war, in ganz gerader Richtung auf das Wasser führte und sich jenseits desselben, am andern Ufer, fortsetzte; er glich also einem hellen Striche, welcher quer über das grüne Tal des Rio Pecos gezogen war. Auf dieser breiten, sandigen Linie war kein Gras, kein Strauch, kein Baum zu sehen, eine riesige Zeder ausgenommen, welche jenseits des Flusses mitten auf dem unfruchtbaren Streifen stand. Sie hatte infolge ihrer Stärke dem Naturereignisse widerstanden, durch welches der Sandstreifen quer über das Tal gezogen worden war. Sie stand nicht am Ufer, sondern in ziemlicher Entfernung von demselben... (aus Winnetou I, S. 269 f.)

Drehorte

"falscher" Rio Pecos

Gedreht wurden die Szenen am Pueblo der Apachen im Film "Winnetou 1. Teil" am Zrmanja-Fluss in Kroatien.

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