Paul Keller

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Paul Keller (* 6. Juli 1873 in Arnsdorf; † 20. August 1932 in Breslau) war ein deutscher Schriftsteller und Publizist.

Keller gehörte zu den meistgelesenen Autoren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, was sich in einer Gesamtauflage seiner Bücher 1931 bei 5 Millionen widerspiegelt, und wurde in 17 Sprachen übersetzt. Gerade die früheren Werke zeichnen sich durch künstlerische Kraft und Meisterschaft aus, während in den späteren Erzählwerken eine gewisse Verflachung zu beobachten ist, die sich auch durch Wiederholungen und mangelnde Originalität bemerkbar machte (was aber seinen Erfolg beim Publikum nicht schmälerte).

Man kann Paul Keller als schlesischen Heimatschriftsteller bezeichnen. Seine Romane, die während der Zeit des späten Naturalismus entstanden sind, beschreiben ungeschönt menschliche Schwachheit und schwere Schicksale. Im Sinne Kellers christlicher Weltanschauung zeigt der Autor aber auch stets positive Perspektiven und Beispiele sinnhaften Lebens. Die Sprache und Gestaltung von Kellers Werken ist ausgesprochen gemütvoll und zielt auf das Gefühl des Lesers ab.

Paul Keller und Karl May

In seiner Erzählung Hero und Leander (1921) beschreibt Keller die Erlebnisse eines Eselspaares, das auf Tertianer trifft, welche nach Lektüre von Karl Mays Orient-Romanen Beduinen spielen.

Literatur

Weblinks

  • Der vollständige Eintrag in der großen Wikipedia.