Meinolf Pape

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Meinolf Pape auf dem Cover des Karl-May-Rundbriefs Nr. 36/Juni 1990

Meinolf Pape (* 12. März 1948 in Elspe/Sauerland) ist ein ehemaliger, langjähriger Darsteller bei den Karl-May-Spielen in Elspe.

Meinolf Pape und Karl May

1964 arbeitete er zunächst als Pferdewart für die Freilichtbühne und sprang für einen ausgefallenen Statisten ein. Der gelernte Schweißer arbeitete sich dann vom Kleindarsteller zu Charakterrollen hoch. Von 1973 bis 1976 absolvierte er eine Ausbildung zum Stuntman und nahm Schauspielunterricht. Eine Ausbildung zum Schauspieler, zu der ihn der Regisseur gewinnen wollte, kam nicht in Frage, da sein Vater kriegsversehrt war und auf Meinolfs Lohn als Schweißer nicht verzichtet werden konnte.[1] Er betrieb Karl May bis zu seiner Rente nebenberuflich.

Nach anfänglichen Einsätzen als Orientale oder junger Krieger übernahm Pape traditionell die Rolle des kriegerischen Häuptlings, der sich gegen Ende von Winnetou und Old Shatterhand meistens zum Guten bekehren lässt und sich gegen die manipulatorischen weißen Schurken wendet. 1988 und 1989 spielte er auf Wunsch von Jochen Bludau den Winnetou – eine Rolle, die ihm nach eigenen Aussagen nicht lag, da ihm Spiel mit Körpereinsatz und deutlichen Emotionen wichtig sei. Meinolf Pape wurde oft für einen "echten" Indianer gehalten. Er wirkte auch in der auf dem Elsper Bühnengelände nachgedrehten Anfangsszene der ersten Folge von Mein Freund Winnetou und in Der Schlunz (Folge 8) – Die Spur des Feuerpfeiles mit.

2012 sprach er in seinem Hörspieldebüt die Rolle des "Manitu" in Winnetous letzter Zweikampf.

2013 spielte er als Mokaschi in Der Ölprinz zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum seine letzte Saison.

Sonstiges

Seine Enkelinnen Saskia und Christin haben später auch auf der Bühne gestanden.

Rollen

Anmerkungen

  1. Wie Winnetou nach NRW kam.

Literatur

Weblinks