Martin Semmelrogge

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Martin Semmelrogge (* 8. Dezember 1955 in Boll-Eckwälden) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Berufliche Karriere

Semmelrogge wurde im Ortsteil Eckwälden des heutigen Bad Boll geboren und besuchte eine Waldorfschule. Inspiriert durch den Vater Willy Semmelrogge arbeitete er bereits mit zwölf Jahren beim Bayerischen Rundfunk als Hörspielsprecher. Seine eigentliche Karriere als Schauspieler begann er mit 16 Jahren als Darsteller eines jugendlichen Vatermörders in der Fernsehserie "Der Kommissar".

Der Durchbruch gelang ihm 1981 mit einem der weltweit erfolgreichsten deutschen Filme: "Das Boot" als Darsteller des spitzbübischen 2. Wachoffiziers. 1993 folgte die Rolle des Willi Riesenhuber, eines SS-Offiziers in Steven Spielbergs "Schindlers Liste".

Seit 2008 ist Semmelrogge auch auf Theaterbühnen präsent.

Martin Semmelrogge und Karl May

Bühne

Semmelrogge gab bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg in der Spielzeit 2009 seinen Einstand und wirkte dort seither in folgenden Rollen mit:

Einige Monate nach seinem Engagement bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg kehrte Semmelrogge noch einmal in den holsteinischen "Wilden Westen" zurück: in der als Western angelegten 300. Großstadtrevier-Folge 5 nach 12 gab er den Handlanger des "Desperado" Claude-Oliver Rudolph. Gedreht wurde u.a. im Indian Village von Bad Segeberg und mit Unterstützung der Kalkberg GmbH.

Zur Spielzeit 2014 wurde Semmelrogge für die Karl-May-Spiele in Elspe engagiert und wirkte dort seither in folgenden Rollen mit:

Literatur

  • Christine Hünseler / Claudia Schütte: "...fast wie in Arizona - nur ohne Schlangen" Karl May & Co. im Gespräch mit Martin Semmelrogge. In: Karl May & Co. Nr. 138