Marie Elise Silling

Aus Karl-May-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Marie Elise Silling (* 22. Dezember 1845 in Stettin; † Juli 1936 in Dresden) war eine deutsche Schriftstellerin und Mitarbeiterin beim Dresdner Anzeiger.

Leben

Sie war die Tochter eines Kaufmanns. Ab 1869 unternahm sie viele Reisen, auch als Gesellschafterin und Erzieherin.

1888 zog sie (nach dem Tode des Vaters) mit ihrer Mutter nach Dresden, Strehlenerstr. 55, wo sie freie Schriftstellerin und Mitarbeiterin verschiedener Frauenzeitungen und des Dresdner Anzeigers wurde, wo sie "seit einigen Jahren in so ernster und tiefgründiger Weise die bei uns eingehenden Jugendschriften auf ihren Lebenswert hin prüft und bespricht".[1] Sie war Mitglied des Dürerbundes.[2]

Sie korrespondierte u.a. mit Heinrich Wolgast.

Marie Elise Silling und Karl May

Ihre Rezension zu Karl Mays Roman Und Friede auf Erden! mit dem Titel Noch einmal Karl May war am 30. Oktober 1904 Auslöser für zahlreiche offene Briefe.

Werke

  • Die Familie Schrötter oder Haus und Welt. Eine Mädchengeschichte fürs Backfischalter. Berlin 1888.
  • Lotte. Eine Erzählung für junge Mädchen. Leipzig 1892.
  • Besprechung der Vorträge von Prof. Fritz Schulze "Über das Seelenleben des Weibes". Leipzig 1896.
  • "Sie lebt." Ein Frauenschicksal. Leipzig 1897.
  • "Heimgekommen." 1899.
  • Noch einmal Karl May. In: Dresdner Anzeiger Nr. 302, 30. Oktober 1904.
  • Welche Schriften geben wir Kindern? 1907.
  • Annette von Droste-Hülshoffs Lebensgang. 1917.
  • Jugenderinnerungen einer Stettiner Kaufmannstochter, 1921.

Anmerkungen

  1. Paul Schumann, Karl May (II), Dresdner Anzeiger 329 vom 27. 11. 04
  2. http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/de/ead?ead.id=DE-611-HS-2399857

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.

Weblinks