Luzern

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Luzern ist eine Stadt in der Schweiz am nordwestlichen Ende des Vierwaldstättersees. Die Lage zwischen See und Bergen (Pilatus, Rigi) begünstigte die Entwicklung Luzerns als Fremdenstadt und frühe Hochburg des Tourismus ab 1840. Am 1. Januar 2010 lebten ca. 76.000 Menschen in der Kernstadt der Agglomeration Luzern mit 200.000 Einwohnern.

19. Jahrhundert

Um 1800 war Luzern für kurze Zeit Hauptstadt der Helvetischen Republik. Die industrielle Revolution trat in Luzern erst spät ein. 1860 waren nur 1,7 Prozent der Bevölkerung in der Heim- oder Fabrikarbeit tätig, viermal weniger als in der übrigen Schweiz. Die Landwirtschaft mit einem hohen Anteil von 40 Prozent der Erwerbstätigen im Bauernstand prägte den Kanton. Dennoch zog die Stadt etliche Industrien an, die sich aber in den Gemeinden um Luzern ansiedeln. Von 1850 bis 1913 vervierfachte sich die Zahl der Bevölkerung und ihre Siedlungsfläche wuchs. Ab dem Jahre 1856 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen, zuerst nach Olten und Basel, 1864 nach Zug und Zürich und 1897 in den Süden.

Karl May in Luzern

Im Herbst 1901 unternimmt Karl May in Begleitung von Emma May und Klara Plöhn eine Geschäfts- und Erholungsreise in die Schweiz und besuchte auf dem Rückweg mehrere deutsche Städte. Nach längerer Station auf der Rigi sind sie im Oktober (spätestens am 7.) in Luzern (Hotel du Lac) und reisen danach nach Basel weiter.

Rezeption

2001 fand der 16. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Luzern statt.[1]

Anmerkungen

  1. Dazu KMG-Nachrichten Nr. 130/Dezember 2001.

Weblinks