Lithographie

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Die Lithographie (von griech.: λίθος, lithos, "Stein" und γράφειν, graphein, "schreiben") ist das älteste Flachdruckverfahren und gehörte im 19. Jahrhundert zu den am meisten angewendeten Drucktechniken für farbige Drucksachen.

Darüber hinaus war die Lithografie in Verbindung mit Steindruckpressen ein wirtschaftliches Massendruckverfahren, das Vervielfältigungen in für damalige Verhältnisse hohen Auflagen erlaubte. (Beim Holzschnitt konnte man etwa tausend Kopien anfertigen, beim Kupferstich war das schon die absolute Höchstgrenze, und bei einer Radierung waren nur hundert bis zweihundert Abzüge möglich. Wollte man die Bilder farbig gestalten, musste mit Hand und Schablone nachkoloriert werden.) Für Chromolithographien, d.h. farbige Lithographien, wurden Kunstanstalten gegründet, die Verlagen zuarbeiteten.

1837 gab es in Berlin 17 Steindruckereien, knapp fünfzig Jahre später waren es 1.500 Betriebe.

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