Lamaismus

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Als Lamaismus wird fälschlicherweise der tibetische Buddhismus bzw. der Vajrayana-Buddhismus bezeichnet. V.a. in der tibetischen Variante des Buddhismus ist der Lehrer (Lama) von zentraler Bedeutung.

Lamaismus bei May

Ein "lamaistischer Heiliger" wird im Brodnik erwähnt.

Erst spät in seinem Werk, im "Ardistan und Dschinnistan" setzt sich May mit dem Lamaismus auseinander.

Im Roman tritt ein gewisser Maha-Lama von Dschunnubistan auf. Bei ihm ist die Verschmelzung mit dem Göttlichen besonders stark. Er wird ständig wiedergeboren.

"Wer mich sieht, der sieht Gott. Wer mit mir spricht, der spricht mit Gott! Also, wer mich hat, der hat Gott! (...) Ich bin vom Himmel herniedergestiegen, um so lange immer wieder von neuem geboren zu werden, bis ich die Menschheit von den Leiden des irdischen Kreislaufs befreit habe. Dies geschieht, indem alles, was auf Erden lebt, in das Nirwana sinkt. Ist dies geschehen, so ist mein irdisches Werk vollbracht, und ich steige zu anderen Sternen auf, um es dort fortzusetzen."

Selbstverständlich sind auch die Wege des Lamaismus für den Christen May Irrwege.

Weblinks