Jakob Silberstein

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Jakob Silberstein
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Satan und Ischariot I
Satan und Ischariot II
Satan und Ischariot III (nur erwähnt)

Jakob Silberstein ist ein jüdischer Kaufmann, der Witwer von Rebekka und der Vater von Judith Silberstein. Er stammt aus der Gegend von Kobylin in Posen, wo er als Pfandleiher und Rauchwarenhändler tätig war. Seine Reisen führten ihn auch nach Leipzig.

[Er ist ein] ein hagerer, ältlicher Mann, dessen Gesicht den ausgesprochensten jüdischen Typus zeigte. Sein Anzug ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, daß er ein polnischer Hebräer sei.[1]

Er spricht gebrochenes Deutsch. Für ihn zählt nur Geld. Er ist völlig vernarrt in seine Tochter:

Der Mann war ein kompletter Narr, ein Dummkopf vom reinsten Schrot und Korn, ein Schwächling gegen seine Tochter, deren Gefallsucht und Eitelkeit nur mit ihrer Gewissenlosigkeit verglichen werden konnte.[2]

Jakob Silberstein hat sich den Auswanderern um Harry Melton angeschlossen, weil er glaubt, in Mexiko schnell reich werden zu können. Auch er muss im Quecksilberbergwerk Meltons arbeiten.

Nach seiner Befreiung ist er damit einverstanden, dass Judith Listige Schlange heiratet; er will selbst mit bei den Yumas bleiben.

Anmerkungen

  1. Karl May: Satan und Ischariot I. In: Karl Mays Werke, S. 52785 (vgl. KMW-IV.15, S. 40 f.).
  2. Karl May: Satan und Ischariot I. In: Karl Mays Werke, S. 52793 (vgl. KMW-IV.15, S. 47).

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.