Historisch-kritische Ausgabe

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Disambig-dark.png Begriffsklärung Diese Seite behandelt den Fachbegriff "historisch-kritische Ausgabe". Für die Historisch-kritische Ausgabe von Karl Mays Werken siehe Karl Mays Werke (HKA).

Eine historisch-kritische Ausgabe muss die Gesamtheit der vom Autor gebilligten Texte umfassen, d. h. auch solche, die er nur in gewissen Zeitstufen seines Lebens gebilligt, dann aber verworfen hat, mit anderen Worten: sämtliche Textveränderungen, die er jemals vornahm. Aber der Herausgeber muss andererseits auch nachweisen, ob diese Änderungen wirklich vom Autor selbst stammen oder von ihm gebilligt wurden, und er muss sich vor selbstgewissen Behauptungen und autoritären Entscheidungen hüten.

In einer historisch-kritischen Ausgabe muss jede Textveränderung, jeder Druckvorgang, jede editorische Bemerkung belegt und nachprüfbar sein.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bodo Plachta: Editionswissenschaft. Eine Einführung in Methode und Praxis der Edition neuerer Texte. Stuttgart, 1997.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Der vollständige Eintrag in der großen Wikipedia.