Hi-lah-dih

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Werke mit
Hi-lah-dih
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Deadly dust/Winnetou III

Hi-lah-dih (Die reine Quelle) ist eine junge Racurroh-Comanchin.

im Buch

Sie ist die Tochter von To-kei-chun und somit Schwester von Ma-ram. Sie ist Old Shatterhand sehr dankbar dafür, dass er ihrem Bruder das Leben geschenkt hat, und versorgt ihn zum Abschied reichlich mit Proviant. Er nennt sie freundlich Blume der Savanne.

Hi-lah-dih tritt auf in der Erzählung Deadly dust (1880), die von Karl May 1893 in Winnetou III eingearbeitet wurde.

auf der Bühne

Bad Segeberg 1990

In Pierre Brice' sehr freier Adaption von Mays Winnetou III – einem Stück namens Winnetous letzter Kampf – installierte er seine Ehefrau Hella als die Indianerin Hi-Lah-Dih, eine Rolle, die so mit Karl May nichts zu tun hatte. In seinem Stück lernt Winnetou die Indianerin Hi-Lah-Dih – die im damaligen Karl-May-Rundbrief nett "Hallali" genannt wurde – und ihre Tochter Ellen kennen, und es kommt zum Hauch einer angedeuteten Romanze. Schurke Morgan zündet allerdings Hi-Lah-Dihs Hütte an, die dann verbrennt; Winnetou kann nur noch das Mädchen retten (eine Szene, die Brice noch aus Elspe kannte).

Bad Segeberg 1999

Als Brice für Halbblut als Regisseur nach Bad Segeberg zurückkehrte, tauchte auch Hi-Lah-Dih als Hiladi wieder auf. Die Schauspielerin Tatjana Pokorny durfte in dieser Rolle, die wieder so gut wie nichts mit May zu tun hatte, deren Name in Brice' Ohren aber offenbar so gut klang, vor allem eines: laut und schrill kreischen und jammern. Kristin C. Schmeding resümierte in KARL MAY & Co. Nr. 77 seinerzeit:

Das komplette Streichen der Rolle der Hiladi würde dem Stück in seiner Gesamtheit unglaublich gut tun.

siehe auch

Frauen bei Karl May

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.