Hektographie

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Die Hektographie (griechisch; etwa: "Verhundertfachung", wörtl.: Hundertschreibung; auch: Hektografie) ist ein veraltetes Umdruckverfahren zur Vervielfältigung von Schriftstücken ohne Anwendung einer Presse.

Bei der Hektographie wird eine spezielle Druckfarbe von einem Farbblatt oder Farbband – z. B. durch Schreibmaschinenanschlag – auf ein meist mit einer besonderen Gelatinemischung beschichtetes Papier übertragen. Von dieser ähnlich wie beim Offsetdruck gefertigten seitenverkehrten Matrize, die bei den meisten Geräten auf eine kurbelbetriebene Walze aufgespannt wird, lassen sich durch Befeuchten mit einem farblösenden Mittel (z. B. Alkohol/Spiritus) eine - allerdings recht begrenzte, nämlich tatsächlich auf wenige hundert beschränkte - Anzahl Kopien herstellen. Um die Farbübertragung auf die Matrize bei der Schreibmaschinenbeschriftung zu verbessern, wurde in der Regel eine harte Folie (z. B. aus Kunststoff) zwischen diese und die Walze gelegt.

Von August 1963 bis Dezember 1968 erschienen von der Arbeitsgemeinschaft Karl-May-Biographie (Vorläufer der Karl-May-Gesellschaft (KMG)) insgesamt 22 hektographierte "Mitteilungen", die auch Wiederabdrucke weniger bekannter May-Texte enthielten.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Der vollständige Eintrag in der großen Wikipedia.