Gießhübl-Sauerbrunn

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Ortswappen von Kyselka

Gießhübl-Sauerbrunn (heute tschechisch: Kyselka) ist eine Gemeinde in Böhmen in der Region Karlsbad (Karlovarský kraj). Sie liegt am Fuße des Erzgebirges und zu beiden Seiten des Flusses Eger auf einer Höhe von 358 Meter über NN. Im Jahre 2010 hatte Kyselka rund 800 Einwohner.

Geschichte

Neben Karlsbad gelegen, konnte sich auch Gießhübl-Sauerbrunn ab den Jahren 1792/93 zu einem Kurort entwickeln, da zwei Heilquellen erschlossen wurden. Bis ins 19. Jahrhundert war noch der Ortsname Gießhübl-Puchstein üblich, die jedoch bereits vor 1900 im Vergleich zu dem bis 1945 gebräuchlichen an Bedeutung verlor. Grund der faktischen Umbenennung war ein 1846 erschienener Fachartikel des Balneologen Josef von Löschner über den Gießhübler Sauerbrunn. Dies wurde auch der Markenname des dort in Flaschen abgefüllten und weltweit vertriebenen Heilwassers. Der Versand erreichte im Laufe der Zeit eine Kapazität von 14 Mill. Flaschen im Jahr.

Bis zum Beginn des 1. Weltkrieges war die Zahl der Kurgäste von Jahr zu Jahr sehr stark gewachsen, dann war sie stark rückläufig und ab 1945 praktisch unbedeutend.

bei Karl May

Im Zuge der Kurreise 1911 reisten Karl und Klara May am 21. Mai nach Karlsbad, über St. Joachimsthal und Gießhübl-Sauerbrunn kommend.

Weblinks