Georg Kery

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Georg Kery
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Der Weg zum Glück

Georg Kery ist der reichste Bauer in Slowitz. Er ist der Ehemann von Bertha und der Vater von Gisela Kery.

So reich er ist, so geizig und hartherzig ist er auch. Er kennt nur ein Vergnügen – sein Geld zu zählen, und er hat nur eine Leidenschaft, der er aber nur heimlich fröhnt - das Spiel. Wenn er hinein nach Pilsen kommt, so giebt es in dem Einkehrhause, vor welchem er auszuspannen pflegt, ein kleines Hinterzimmerchen, in welchem er nach dem Essen seine Cumpane erwartet. Dann gehen die Karten herüber und hinüber, und die Guldenzettel wechseln ihre Besitzer. Daß er aber auch daheim in seinem Dorfe heimlich spielt, das wissen nur Wenige [...] In seinem Hause ist er ein Tyrann.[1]

An die Osecs verliert er durch Betrug viel Geld. Sie verführen ihn zum Schmuggeln und auch dabei betrügen sie ihn.

Als sie so viele Schuldscheine von ihm haben, dass Kerys Hof ihnen ganz gehört, stellen sie ihn vor die Wahl, Stephan Osec die Tochter zur Frau zu geben oder den Hof zu verlassen. Da seine Tochter sich weigert, Osec zu heiraten, und seine Frau sich auch gegen ihn stellt, steht Kery plötzlich vor dem völligen Ruin.

Er trägt sich mit Selbstmordgedanken und bittet seine Familie um Verzeihung für seine harte Art. Er gelobt, sich zu bessern.

Kerys Oberknecht Ludwig Held, der Kerys Tochter liebt, kann den Osecs die Schuldscheine entwenden und so Kery retten. Georg Kery stimmt einer Verbindung Ludwigs mit seiner Tochter zu.

Anmerkungen

  1. Karl May: Der Weg zum Glück – Höchst interessante Begebenheiten aus dem Leben und Wirken des Königs Ludwig II. von Baiern. Erstausgabe Verlag H. G. Münchmeyer Juli 1886 bis August 1888, S. 1245 f. (Onlinefassung)

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.