Fallum

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Fallum
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Die Juweleninsel

Fallum ist ein Seebad in Norland.

Die Bucht, an welcher das wegen seines Seebades berühmte Städtchen Fallum liegt, wird zur Rechten von der weit vortretenden, aus schroffen Felsen zusammengesetzten Küste, zur Linken aber von einer Landzunge eingefaßt, die in Form eines scharf gebogenen Hornes in die See hinausragt und bis an ihre äußerste Spitze einen dichten Eichen- und Buchenwald trägt, durch den nur wenige schmale Pfade führen, welche es den Badegästen ermöglichen, sich aus dem Geräusche des während der Saison vielbesuchten Ortes in die tiefste Einsamkeit und Stille der Natur zurückzuziehen.
Die Landzunge hält die hohen Wogen und der Wald die Winde von der Bucht ab, ein Umstand, welcher sehr zur Frequenz des Bades beizutragen geeignet ist und es selbst zaghaften Gemüthern gestattet, sich badend oder im Boote sitzend den sonst gefürchteten Wellen anzuvertrauen.[1]

Hier lebt ein Fischer namens Heinrich Hartig mit seiner Familie. Auch der Schließer Haller stammt aus Fallum.

Anmerkungen

  1. Karl May: Die Juweleninsel. In: Karl Mays Werke, S. 8535 (vgl. KMW-II.2, S. 9).