Emil Reinicke

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Emil Reinicke (* 20. November 1859 in Zerbst; † um 1942 vermutlich in München) war ein deutscher Illustrator und Karikaturist.

Er arbeitete hauptsächlich für den Verlag Braun & Schneider und war zeitweise für die Fliegenden Blätter in München tätig.

Emil Reinicke und Karl May

Für den Regensburger Marien-Kalender des Verlages Friedrich Pustet illustrierte Reinicke hauptsächlich (Militär-)Humoresken. Dass er auch Karl Mays Marienkalendergeschichte Old Cursing-Dry mit vier Autotypien bebilderte, war vermutlich eine Notlösung, da der Stammillustrator ausfiel.

Veröffentlichungen

  • H. Schäffer: Anno Dazumal. Postalische Dichtungen. Schneider & Braun, München, um 1890.
  • Ferdinand Bonn: Militärhumoresken. Illustriert von Emil Reinicke u. A., 2 in 1 Bd. Pustet, Regensburg, 1894.
  • Emil Reinicke: Für Kinder die gern lachen. Ein Bilderbuch. Braun & Schneider, München, 1896.
  • Emil Reinicke: Lustiges aus der Thierwelt. Ein Kinderbuch. Braun & Schneider, München, 1900.
  • Leseschule. Deutsche Fabelfibel. Klinkhardt, Leipzig, 1913.
  • Fabel-Fibel. Bilder und Geschichten. Für Kinder, die Lesen lernen wollen. Lateinschrift-Ausgabe. Julius Klinkhardt, Leipzig, 1926.
  • Die bunte Welt - Dresdener Fibel II. Teil. Julius Klinkhardt Verlagsbuchhandlung, Leipzig, 1926.
  • 130 Lustige Streiche aus dem Tier- und Menschenreiche. Ein Volksbuch deutschen Humors. Mit 525 Bildern von Johann Bahr, Theodor Grätz, Prof. Adolf Hengeler, Prof. Adolf Oberländer, Emil Reinicke, August Roeseler u.a. Verlag Braun & Schneider, München 1931.

Literatur

Informationen über Illustratoren und Illustrationen zu Karl Mays Werken finden Sie im Sonderband zu den Gesammelten Werken Traumwelten (Band 1) von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz.