Die Schejtana

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Die Schejtana, auch Die Scheitana, ist ein erwähntes, aber bisher nicht nachgewiesenes Romanprojekt von Karl May.

1886 erwähnte May in einem Brief an Joseph Kürschner einen bereits begonnenen und für die Zeitschrift Vom Fels zum Meer bestimmten Text, der Die Schejtana heiße und eine jener Araberinnen als Hauptheldin [habe], welche in Folge von Geburt, Schönheit, Reichthum und geistiger Begabung einen größern Einfluß erlangen, als der eigentliche, männliche Beherrscher des Stammes.[1]

Ralf Harder vermutet in seiner Untersuchung zu den Münchmeyer-Romanen, dass hinter dem Schejtana-Angebot das unvollendete Delila-Fragment stecke, von dem er annimmt, May hätte vorgehabt, es in eine Novelle zu verwandeln.[2]

Auch Anfang März 1897 erwähnte May in einem Brief an Emil Seyler, dass er noch 1200 Seiten "Scheitana" zu schreiben habe.[3]

Anmerkungen

  1. Karl-May-Chronik I, S. 328.
  2. Ralf Harder: Karl May und seine Münchmeyer-Romane.
  3. Karl-May-Chronik II, S. 17.

Literatur