Comic

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Spanischsprachiger Karl-May-Comic aus Mexiko

Comic ist der gängige Begriff für eine Form der sequenziellen Kunst, die in einer Folge von Bildern einen Vorgang beschreibt oder eine Geschichte erzählt. In der Regel sind die Bilder gezeichnet und werden mit erzählendem Text und/oder wörtlicher Rede kombiniert.

Eine besondere Form von Comics sind Fotoromane, bei denen statt gezeichneter Bilder Fotos die Handlungsträger sind.

Karl-May-Comics

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Comics mit Karl-May-Motiven erschienen in einigen europäischen Ländern bereits in den 1940er und 1950er Jahren.[1] In Deutschland erschienen die ersten Karl-May-Comics erst, nachdem am 31. Dezember 1962 die Urheberschutzfrist für die Werke Karl Mays abgelaufen war. Als Vorläufer dieser Comics sieht Michael Petzel Sammelbilderalben, die in der Vorkriegszeit und in den 1950er Jahren erschienen.[2] Aus comic-historischer Sicht ist diese Zusammenhangskonstruktion nicht aufrecht zu erhalten.

Überblick über die Sekundärliteratur zum Thema Karl-May-Comics

Die Sekundärliteratur zum Thema Karl-May-Motive in Comics konzentrierte sich bisher vor allem auf folgende Themengruppen:

  • Übersichtstexte, die eine wertende Auflistung aller (dem Verfasser) bekannten Comics bieten.
    Der differenzierteste und umfassendste dieser Texte ist der von Thomas Winkler in Karl-May-Welten I.
  • Auseinandersetzungen mit dem Werk Helmut Nickels.
    Der Tenor dieser Texte ist sehr lobend, kritische Töne finden sich allenfalls zur Druckqualität der Lehning-Reihen.
  • Redaktionelle Beiträge in der Comicserie Karl May (Wick Comics).
    Schwerpunkt waren Willy Vandersteen. May-Umsetzungen und deren Verwertung in Bessy.
  • Spuren von Karl May im Mosaik, der bekanntesten Comic-Zeitschrift der DDR.
    Diese Texte konzentrieren sich ausgehend von Thomas Kramers Micky, Marx und Manitu auf die Lesesozialisation Lothar Drägers, des langjährigen Texters und künstlerischen Leiters des Mosaik.

Anmerkungen

  1. Winkler 2005, S. 122.
  2. Petzel 1987, S. 670.

Literatur

Weblinks