Coen (Schiff)

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Die "Coen"

Der Dampfer "Coen" der KPM unter Kapitän Wilkens fuhr auf der Route Penang - Padang.

Seit 1860 sorgten Schiffe der niederländischen Koninklijke Paketvaart Maatschappij (KPM) für den Postdienst im Malaiisch-Indonesischen Meeresgebiet. Portugal zahlte z.B. monatlich 500 Rupias und zusätzlich die Frachtkosten an die KPM, die für die Portugiesen der einzige funktionierende Post- und Passagierdienst war.[1]

Auf seiner großen Orientreise nahm Karl May vom 4. bis 10. November 1899 Passage auf der "Coen" von Penang nach Padang, mit Zwischenstation in Uleh-leh.

"Coen" im Werk

Der Dampfer und sein Kapitän werden von Karl May in seiner Erzählung "Und Friede auf Erden!" erwähnt.

Nicht lange hierauf lief die »Coen« in den Hafen. Ich ließ mich an Bord bringen, um Kommandant Wilkens die Hand zu drücken. Er war ein tüchtiger, vielbefahrener Seemann, ein lang und stark gebauter, sehr aristokratisch erscheinender und auch wirklich vornehm denkender »Mijnheer« und, last not least, ein seelensguter Mensch, der für seine Passagiere und Untergebenen wie ein Vater sorgte. Er freute sich, als ich mich für die Rückfahrt nach Uleh-leh anmeldete, und bat mich, doch lieber gleich mit nach Java zu gehen. Es sollte aber anders kommen, als ich dachte.[2]

Anmerkungen

  1. Anmerkung in der Geschichte Osttimors [1]
  2. Karl May: Und Friede auf Erden! Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg 1904, III. Kapitel, S. 157.