Christiane Starck

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Christiane Starck (* 1980) ist Kunsthistorikerin und Expertin für Sascha Schneider. Ihre Forschungsschwerpunkte und -interessen liegen bei Kunst und Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts, Gender und Queer Studies sowie Körperkunst.

Leben

Christiane Starck studierte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main Kunstgeschichte und Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen. Sie schloss das Studium 2009 mit dem Magister ab und begann im Anschluss ihr Dissertationsprojekt "Sascha Schneider. Ein Künstler des deutschen Symbolismus" an der Philipps-Universität in Marburg. Im Rahmen dieser Arbeit entstand ein Werkkatalog der künstlerischen Arbeiten Schneiders. Sie wirkte bei den Ausstellungen "Sascha Schneider – Ideenmaler & Körperbildner" (Kunsthalle Harry Graf Kessler, Weimar, 2013), "Nude in Public: Sascha Schneider, Homoeroticism and the Male Form circa 1900" (Leslie and Lohman Museum of Gay and Lesbian Art, New York City, 2013), „Ich gehe meine eigenen Wege…“ Sascha Schneider – Kunst und Homoerotik um 1900, (Schwules Museum*, Berlin, 2014) und "Il Demone della Modernità. Pittori visionari all’alba del secolo breve" (Palazzo Roverella, Rovigo, 2015) mit. Christiane Starck ist die Tochter von Hans-Gerd Röder.

Veröffentlichungen zu Sascha Schneider und Karl May

  • zusammen mit Hans-Gerd Röder: "Keiner hat mich so verstanden wie er!" Das Werk Karl Mays durch die Augen Sascha Schneiders. In: Sabine Beneke/Johannes Zeilinger (Hrsg.): Karl May. Imaginäre Reisen. [Katalog zur gleichnamigen Ausstellung] Berlin 2007, S. 225–238. ISBN 978-3-939825-44-9
  • Anmerkungen zu Sascha Schneider. In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 164/2010, S. 51-53. (Onlinefassung)
  • zusammen mit Hans-Gerd Röder: Sascha Schneider und Karl May. Zwei Künstler des deutschen Symbolismus. Jubiläumsausgabe zum 140. Geburtstag Sascha Schneiders. Karl-May-Verlag BambergRadebeul 2010. ISBN 978-3-7802-3074-4
  • Im Spannungsfeld des deutschen Symbolismus: Entgrenzende und transmediale Aspekte im Werk von Sascha Schneider und Karl May. In: Hartmut Vollmer/Florian Schleburg (Hrsg.): Karl May im Aufbruch zur Moderne. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2012, S. 227–262. ISBN 978-3-7802-3085-0
  • Ein Mikrokosmos symbolistischer Bildwelten. Die Exlibriskunst Sascha Schneiders. In: Exlibriskunst und Grafik. Jahrbuch der Deutschen Exlibrisgesellschaft, Frankfurt/M. 2013, S. 9-25.
  • Von Marmor zu Muskeln. Sascha Schneider und das Kraft-Kunst-Institut in Dresden. In: Starck, Christiane/ Scheuer, Franziska/ Vinzenz, Alexandra (Hrsg.): Neue Körper – Neue Räume. AugenBlick. Marburger Hefte zur Medienwissenschaft Nr. 53, August 2012, S. 6-17. ISBN 978-3-89472-654-6
  • Kunst zu Kraft und Kraft zu Kunst. Sascha Schneiders künstlerische Positionen nach dem Ersten Weltkrieg. In: Silke Opitz (Hrsg.): Sascha Schneider. Ideenmaler & Körperbildner. [Katalog zur gleichnamigen Ausstellung] Verlag der Bauhaus-Universität Weimar 2013, S. 108–129. ISBN 978-3-86068-489-4
  • Sascha Schneider e Oskar Zwintscher. Amici nell’Arte in „lotta perenne contro i demoni“. In: Romanelli, Giandomenico/ Lugato, Franca (Hrsg.): Il Demone della Modernità. Pittori visionari all’alba del secolo breve. Ausstellungskatalog Palazzo Roverella, Rovigo. Venedig 2015, S. 86-98.