Christ ist erstanden!

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Handelnde Personen in
Christ ist erstanden!

Agustin
Der rote Gambusino
Gorra (nur erwähnt)
Antonio Gorra
Ich-Erzähler
Manuel
Mateo
Riberto (sen.)
Riberto (jun.)
Frau Riberto (nur erwähnt)
Don Geronimo de Magujo
ein Wanderfrater aus Cochabamba
drei Wanderhändler


Handlungsorte

Südamerika
Rio Madeira
Anden
Frutobamba
Pampa de Salinas

Christ ist erstanden! Reiseerzählung von Dr. Karl May ist eine Marienkalendergeschichte Karl Mays.

Textgeschichte

Die Erzählung wurde 1893 in Benziger's Marien-Kalender 1894 und in dessen Parallelausgabe Kevelaerer Marien-Kalender 1894 erstmals veröffentlicht.[1] Dies ist die einzige bekannte Ausgabe zu Mays Lebzeiten.

Im Rahmen der Gesammelten Werke des Karl-May-Verlages wurde der Text erstmals 1917 (bearbeitet) unter dem Titel Auferstehung in Band 34 "Ich" veröffentlicht. In diesem Band war der Text bis zur 10. Auflage 1927 enthalten.[2]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Text unter dem Titel Auferstehung in den Band 26 der Gesammelten Werke, Der Löwe der Blutrache, aufgenommen.

1979 erschien die Wiedergabe des Erstdrucks in Christus oder Muhammed. Marienkalender-Geschichten, einem Reprint der Karl-May-Gesellschaft.

In den 1990er Jahren veröffentlichte der Weltbild Verlag in der Reihe Weltbild Sammler-Edition den Sammelband Die Fastnachtsnarren und andere Erzählungen 2, der u. a. Christ ist erstanden! in modernisierter Form beinhaltet.

Im Jahr 2000 wurde der Text aus dem Band 26 der Gesammelten Werke wieder herausgenommen und wiederum unter dem Titel Auferstehung in den Band 48, Das Zauberwasser, aufgenommen.

Die Fassung Auferstehung ist in dem 2012 im Karl-May-Verlag erschienenen Sonderband Ein Lesebuch enthalten, von dem auch eine Lizenzausgabe bei Weltbild erschienen ist.

Inhalt

1. La Pasionaria. (Die Passionsblume.)
2. Domingo de ramos. (Palm-Sonntag.)
III. Viérnes santo. (Karfreitag.)
IV. Mañana de pascua. (Ostermorgen.)

Erstes Kapitel

Eine kleine Reisegruppe, bestehend aus dem Ich-Erzähler, drei Toba-Indianern und einem Mann, der sich Perdido nennt, reisen in einem Boot den Rio Madeira entlang. Perdido spottet über den Glauben des Ich-Erzählers und verbirgt ein Geheimnis. Als sie eine Siedlung von Rindensammlern erreichen, wird Perdido von einem der Sammler, Antonio Gorra, als Riberto jun. identifiziert, der einst mit dem Vermögen seines Vaters durchgebrannt ist. Perdido/Riberto gerät in Zorn und wird gewaltsam aus dem Lager entfernt.

Zweites Kapitel

In Frutobamba quartieren sich der Ich-Erzähler und seine Toba in einem Gasthof ein. Dort begehen sie das Osterfest und treffen erneut auf Perdido/Riberto. Es kommt zu einer unschönen Szene.

Drittes Kapitel

Die Reisenden verlassen den Ort; allerdings kann der Ich-Erzähler vorher noch Fetzen eines Anschlagplans erlauschen. Auf dem Weg in die Pampa de Salinas treffen sie auf den roten Gambusino alias Bruder Ollco und einen namenlosen Greis. Sie werden von ihnen gastfreundlich aufgenommen.

Viertes Kapitel

Bei einem Gespräch mit dem Greis erfährt der Ich-Erzähler, dass dieser der Vater von Riberto jun. ist und seinen Sohn für tot hält. Als die Wohnstelle der beiden Alten von drei Händlern überfallen werden soll, kann der Ich-Erzähler den Anschlag verhindern. Allerdings bemerkt er, dass die drei Schurken zuvor auch Riberto jun. überfallen hatten. Er nimmt die drei gefangen und reitet los, den Überfallenen zu suchen. Er findet ihn am Leben, aber geistig zerrüttet. Bei seinem Vater erhält er seine Gesundheit und seinen Glauben zurück.

Anmerkungen

  1. Plaul/Klußmeier, S. 169, Nr. 244/244P.
  2. Hermesmeier/Schmatz, S. 187–195, Nr. GW34.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.


Weblinks