Chemin de Fer de l'Est

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Chemin de Fer de l'Est
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Waldröschen
Die Liebe des Ulanen

Die Compagnie des chemins de fer de l'Est (Französische Ostbahn) ist eine ehemalige französische Eisenbahngesellschaft.

Allgemeines

Die Gesellschaft wurde im Jahr 1845 unter dem Namen Compagnie du chemin de fer de Paris à Strasbourg gegründet und erhielt die Konzession für die Linie von Paris nach Straßburg mit Abzweigungen von Épernay nach Reims und von Frouard (bei Nancy) über Metz zur damaligen preußischen Grenze bei Forbach. Die Strecke Paris–Metz–Forbach war ab 1852 durchgehend befahrbar, der Anschluss an die preußische Saarbrücker Eisenbahn bestand ab dem 16. November 1852. Der Abzweig Metz–Thionville wurde 1854 eröffnet.

bei Karl May

im Waldröschen

Alfonzo de Rodriganda und Gérard Mason benutzen diese Bahn, um von Paris nach Rheinswalden zu reisen (Übergang des Handlungsstranges Paris zu Rheinswalden II). Die Strecke wird beschrieben als die Bahn, welche Bingerbrück über Neunkirchen, Saarbrücken, Forbach, Metz und Pagny mit Paris verbindet.[1] Es handelt sich dabei um drei Teilstrecken, die Paris mit dem Rhein verbinden: die französische Chemin de Fer de l'Est von Paris nach Straßburg mit Abzweig von Frouard (bei Nancy) über Metz nach Forbach, die preußische Saarbrücker Eisenbahn und die ebenfalls preußische Nahetalbahn. In der Realität war die Gesamtstrecke von Paris nach Bingerbrück am Rhein ab dem 26. Mai 1860 befahrbar.

in Die Liebe des Ulanen

Im dritten Kapitels des Romans reisen Graf Rallion und der Cavalleriecapitän Bernard Lemarch mit der Französischen Ostbahn von Metz nach Thionville. Im Gegensatz zur Bahn von Trier nach Thionville gab es die Strecke Metz–Thionville zur Zeit der Handlung bereits.

Anmerkungen

  1. Karl May: Waldröschen. In: Karl Mays Werke, S. 11019 (vgl. KMW-II.4, S. 961).

Weblinks