Bey von Gumri

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Bey von Gumri
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Durchs wilde Kurdistan

Der Bey von Gumri ist der Anführer der Berwari-Kurden und residiert in der Festung Gumri. Er ist der Sohn von Abd el Summit Bey.

[Er war] ein Mann am Ende der zwanziger Jahre, hoch und breit gewachsen; sein edles Angesicht zeigte den reinen kaukasischen Typus und wurde von einem starken, schwarzen Vollbart eingerahmt. Sein Turban hatte wenigstens zwei Ellen im Durchmesser; an seinem Halse hingen an einer silbernen Kette verschiedene Talismane und Amulette; seine Jacke war ebenso wie seine Hose mit reicher Stickerei versehen, und in seinem Gürtel funkelte neben einem Dolche und zwei mit Silber ausgelegten Pistolen ein wunderschön damascierter Schyur (Säbel, Schwert) ohne Scheide [...] seine Züge waren bei aller Männlichkeit doch weich und sanft, und seine Stimme klang freundlich und angenehm.

Die Berwari-Kurden sind mit den Nestorianern verfeindet. Der Bey gerät in die Gefangenschaft des Meleks von Lizan, einem der Anführer der Nestorianer.

Durch Vermittlung Kara Ben Nemsis und vor allem Marah Durimehs wendet sich alles zum Guten: Kurden und Nestorianer schließen Frieden.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.