Auguste Gräßler

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Auguste Friederike Gräßler (* 7. Februar 1848 in Raschau; † 26. Mai 1894 in Altenburg) war eine Freundin des jungen Karl May.

Die Vollwaise (der Vater verstarb 1855, die Mutter 1867) lernte May vermutlich 1868 im Haus ihres Bruders, des Schmiedemeisters Carl August Gräßler, am Neumarkt 11 in Ernstthal kennen. May war da gerade aus dem Arbeitshaus Zwickau entlassen worden. Auguste Gräßler wurde Mays Geliebte.[1]

Auguste Gräßler war als Dienstmädchen in Schwarzenberg angestellt und gewährte ihm, als ihn die Polizei bereits steckbrieflich suchte, im Frühjahr 1869 Unterschlupf. Nachdem aber im Juli 1869 – nach Mays Verhaftung – bei ihr eine Haussuchung stattfand und sie auch zu May befragt wurde (und möglicherweise mehr von ihrem Geliebten erfuhr, als sie wollte), brach der Kontakt vermutlich ab.

Sie zog 1869 nach Chemnitz und heiratete am 20. Juli 1873 den Fabrikarbeiter Valentin Kuhfuß, mit dem sie 1877 nach Altenburg zog.

Sonstiges

Eine Gustel Gräßler, Frau des Schmiedemeisters Anton Gräßler, wird auf der Scherzauktion in der Novelle Wanda für drei Taler versteigert.

Anmerkungen

  1. Hoffmann: Karl May als Räuberhauptmann, S. 216.

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.