Atheismus

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Der Atheismus besteht im weiteren Sinn im bloßen Nichtglauben an die Existenz Gottes oder anderer Gottheiten, und im engeren Sinn in der ausdrücklichen Verneinung der Existenz Gottes oder anderer Gottheiten.

Geschichtlicher Abriss

Die Bezeichnung átheos (griech.: gottlos) war lange Zeit ein Kampfbegriff, der von den Nichtgläubigen zunächst nicht übernommen wurde. Es handelte sich um eine abwertende Wortschöpfung, die von den sich als rechtgläubig Bezeichnenden gegen angeblich oder wirklich Ungläubige benutzt wurde. Atheismus wurde im Sinne von gottlos auf Anschauungen angewendet, die im Konflikt mit den etablierten Religionen standen. Vielfach wurden religiöse Strömungen mit eigenen neuen Gottesvorstellungen als atheistisch bezeichnet, beispielsweise wurden die ersten Vertreter der großen monotheistischen Religionen des Christentums, des Islams und des Judentums teilweise von ihren polytheistischen Gegnern als Atheisten qualifiziert.

Heute wird die Bezeichnung Atheismus tendenziell weniger abwertend verwendet. Im philosophischen Diskurs ist Atheismus als wertneutraler Begriff dem Theismus entgegengesetzt.

bei Karl May

Atheismus ist für Karl May ein großes Übel. Atheisten werden Gotteslästerern gleichgesetzt und erfahren auch – gleichsam in einem Gottesurteil – ein entsprechend entsetzliches Schicksal.

Atheistische Gestalten in Mays Werk sind: