Albert von Schlippenbach

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Albert Ernst Ludwig Karl Graf von Schlippenbach (* 26. Dezember 1800 in Prenzlau; † 26. Dezember 1886 in Arendsee) war ein deutsch-baltischer Dichter.

Albert von Schlippenbach und Karl May

Erwähnungen in Karl Mays Werk

Karl May zitiert zweimal aus der vierten Strophe des Schlippenbachschen Liedes Nun leb wohl, du kleine Gasse, welche lautet:

Andre Städtchen, andre Mädchen
Ich da mitten drin so stumm!
Andre Mädchen, andre Städtchen,
Oh, wie gerne kehrt ich um!

Möglicherweise liegt hier tatsächlich ein altes Sprüchwort zugrunde.


Freilich hat diese Beweglichkeit auch ihre Gefahren. "Andre Städtchen, andre Mädchen" sagt ein altes Sprüchwort und bezeichnet jene Unbeständigkeit, der man in den Straßen der Städte weit öfterer begegnet als auf den Wegen des Dorfes. (Karl May: Geographische Predigten)[1]

"Das ist freilich höchst unangenehm."
"Ja. Mir sehr oft passirt. Man muß resigniren. Andere Städtchen, andere Mädchen. Ist's nicht die Eine, so ist es doch die Andere. So ein Herr, wie Sie es sind, bekommt allemal eine Andere. Darauf können Sie sich verlassen." (Karl May: Der verlorne Sohn)[2]

Anmerkungen

  1. Karl May: Geographische Predigten. In: Karl Mays Werke, S. 432 (vgl. KMW-I.1.A-29:41, S. 326).
  2. Karl May: Der verlorne Sohn. In: Karl Mays Werke, S. 24206 (vgl. KMW-II.19, S. 3121).

Weblinks